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Vom Favoriten zum klaren Aussenseiter

Das Frauen-Nationalteam steht nach dem 5:1-Sieg gegen Tschechien im WM-Final, wo es auf Gastgeber Schweden trifft.

Die Schweizer Frauen stehen in Västeras (Sd) zum vierten Mal nach 1999, 2003 und 2005 im Final einer WM. Das Team von Trainer Felix Coray bezwang im Halbfinal Tschechien 5:1 und trifft nun auf Gastgeber und Topfavorit Schweden. Die Entscheidung gegen Tschechien fiel im Mitteldrittel, als die Schweizerinnen nach der einzigen, kurzen Druckphase der Osteuropäerinnen alles klarmachten: Sara Schäfer (24.) nach einem Konter und Julia Suter (28.) nach einem gegnerischen Fehlpass erhöhten mit ihren Treffern auf 4:0. Die Basis zum letztlich ungefährdeten Sieg hatten die favorisierten Schweizerinnen früh gelegt. Bereits in der 3.Minute verwandelte die Schweizer Rekordnationalspielerin und Topskorerin Natalie Stadelmann nach einem Schuss von Mirca Anderegg einen Abpraller zum 1:0. Nach einer Viertelstunde stellte die erst 17-jährige Corin Rüttimann mit ihrem achten Turniertreffer auf 2:0. Die Schweiz behielt stets die Kontrolle über das Spiel und überzeugte durch ihre Ausgeglichenheit. Alle drei Linien erzielten mindestens einen Treffer, und im Tor war Laura Tomatis der gewohnt sichere Rückhalt. Die Tschechinnen, die erstmals in einem WM-Halbfinal standen, leisteten überraschend wenig Gegenwehr. «Sie waren völlig passiv. Es schien, als ob sie von Beginn weg Angst gehabt hätten», kommentierte Stürmerin Mirca Anderegg die Partie. Schweden klar favorisiert Wurden sie gegen Tschechien ihrer Favoritenrolle gerecht, sind die Schweizerinnen im Final gegen Schweden die klaren Aussenseiter. Im Halbfinal deklassierten die Gastgeberinnen Finnland mit 10:2. Von bisher 24 Duellen gewann die Schweiz nur eines: Im Februar 2005 siegten sie in Oslo 4:3. siSchweiz - Tschechien 5:1 (2:0, 2:0, 1:1) ABB Arena Nord, Västeras. – 1128 Zuschauer. – SR Skoog/Petterson (Sd). – Tore: 3. Stadelmann (Anderegg) 1:0. 15. Rüttimann (Benz) 2:0. 24. Schäfer (Stella) 3:0. 28. Suter 4:0. 48. (47:03) Stettler 5:0. 48. (47:53) Krizova (Konickova) 5:1. – Strafen: je 1-mal 2 Minuten. Schweiz: Tomatis; Gabathuler, Berner; Hofstetter, Arpagaus; Zimmermann, Nötzli; Morf, Stadelmann, Anderegg; Ulber, Rüttimann, Benz; Suter, Stella, Schäfer; Vögeli, Stettler. Tschechien: Vanova; Motkova, Kalecka; Rullova, Billa; Bartosova, Macurova; Rezumova, Sindelova, Novotna; Steglova, Krizova, Jilkova; Konickova, Jelinkova, Simackova; Jarolimova. Bemerkungen: Schweiz ohne Casutt (verletzt) und Schwendener (Ersatztorhüterin). – Time-out Tschechien (28.).>

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