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Vom Brandplatz ins «Chrämi»

Die meisten Werke hat

Manchmal schlägt das Schicksal doppelt zu: Vor drei Jahren, beim Jahrhundertunwetter in Huttwil, wurde ein Teil der Kunstwerke von Menel Rachdi zerstört. Den Rest hat es jetzt erwischt. In der Nacht auf den 22.Februar brannte das «Bächler-Haus» an der Luzernstrasse nieder, in dem Rachdi sein Kunstarchiv eingerichtet hatte. Die Ursache ist noch nicht bekannt. Ausstellung als Motivation Um dem Künstler wieder auf die Beine zu helfen, haben Angehörige und Freunde rasch gehandelt – und für Menel Rachdi eine Ausstellung in der Chrämerhuus-Galerie zusammengestellt. Diesen Samstag wird sie eröffnet. Präsentiert werden die wenigen Werke, die von Menel Rachdis Kunstschatz übrig geblieben sind – weil sie sich in Privatbesitz befinden und in der Brandnacht nicht im «Bächler-Haus» lagen. Zusätzlich werden einige Kohlezeichnungen ausgestellt, die aus der Asche der verbrannten Bilder entstanden sind. Organisiert wird die Ausstellung von den Töchtern des geschädigten Künstlers, bei den Vorbereitungen mitgeholfen haben auch Freunde der Familie. Der Kulturverein Chrämerhuus seinerseits stellt seine grosszügigen Galerieräume kostenlos zur Verfügung. Menel Rachdi hat von der Aktion erst vor wenigen Tagen erfahren. Lauterburg an Vernissage Eröffnet wird die Kunstausstellung am Samstag, 17 Uhr, mit einer Vernissage. Auftreten wird Volksmusikurgestein Christine Lauterburg. Stefan Schneider/pdVernissage: diesen Samstag, 17–20 Uhr. Die weiteren Öffnungszeiten (bis 21.März): So 14–17 Uhr, Di–Do 17–20 Uhr, Sa 17–20 Uhr und So 14–17 Uhr. •www.chraemerhuus.ch>

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