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Von bösen Drachen und giftigen Schlangen

steffisburgDas Kammerorchester lieferte am Freitagabend in der Dorfkirche ein

«Die Musik muss zu meinem inneren Film passen. Erst entstehen die Bilder in meinem Kopf und später die passende Musik dazu», erklärte der 38-jährige Dave Scherler seine Komposition «Serpentina and the Fountain King». Die 19 Minuten dauernde Suite erzählt von einem Märchen, einem Königreich. Solistin Nadja Straubhaar verkörperte mit dem Cello den König, die Flöte und die Marimba spielten die Schlange, das Horn die Angriffe des bösen Drachens. Wer die Augen geschlossen hielt, konnte sich wahrhaftig das Märchen und seine Figuren vorstellen. Cello trifft auf Schlagzeug Nadja Straubhaar am Cello und Iwan Jenny am Schlagzeug konnten dem Publikum beweisen, dass die beiden Instrumente durchaus zueinander passen. Sie spielten in Begleitung des Orchesters Werke von Charlie Chaplin, Samuel Barber und Zirkusklänge für Streicher von Patrick Huck. Die beiden lernten sich an der Musikhochschule in Luzern kennen und haben seither mehrere Kompositionen in Auftrag gegeben und uraufgeführt. Das Konzert des Kammerorchesters Steffisburg trug den Titel «Klingende Geschichten» und wurde diesem in jeder Hinsicht gerecht. Nicht zuletzt dank des erfahrenen und langjährigen Dirigenten Paul Moser. Tina Hadorn>

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