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Vor vier Spielen in fünf Tagen

Heute gegen Dänemark und danach am Deutschland-Cup in München bestreiten die Schweizer vier Länderspiele in fünf Tagen.

Diese Woche nahm das Eishockeynationalteam die Olympia- vorbereitung in Angriff. Am Mittwoch in Rapperswil gegen Dänemark und danach am Deutschland-Cup in München bestreiten die Schweizer vier Länderspiele in fünf Tagen. Zeit haben die Schweizer und vor allem Coach Ralph Krueger keine mehr zu vergeuden. Vor den Olympischen Spielen in Vancouver stehen der Mannschaft nach dieser Woche bloss noch vier Eistrainings und fünf weitere Länderspiele als Vorbereitung zur Verfügung. Deshalb will Krueger die verbleibende Zeit nicht wie in früheren Jahren für umfangreiche Kadersichtungen verwenden. Krueger: «Wir spielen im November und Dezember mit der stärkstmöglichen Mannschaft, die uns momentan zur Verfügung steht. Auch auf den Spengler-Cup werde ich keine Rücksicht nehmen.» Ralph Krueger, der die 13. und letzte Saison als Nationalcoach in Angriff nimmt, wirkt ungemein motiviert und entschlossen. Die Heim-WM, die für die Schweiz vor genau einem halben Jahr mit einer herben Enttäuschung zu Ende ging, wurde am Kick-off-Meeting vor zwei Wochen endgültig abgehakt. Auch die Nachfolge ist mittlerweile geregelt worden (Sean Simpson übernimmt im Juni 2010); Krueger kann nun unbeschwert seine letzte Saison geniessen, die mit Olympia in Vancouver und der WM in Deutschland Höhepunkte in seinen beiden Heimatländern bietet. Kaum Änderungen Für Krueger steht diese Woche und später im Dezember die Kaderfindung für Vancouver im Vordergrund. Für die Olympischen Spiele dürfen die Nordamerika-Söldner Mark Streit, Jonas Hiller, Andres Ambühl, Yannick Weber und Luca Sbisa alle auf eine Berücksichtigung hoffen. Nicht überraschend erhielt für diese Woche der Stamm der letzten Jahre ein Aufgebot von Krueger. Die Sommer-Polemiken des neuen SEHV- Präsidenten Philippe Gaydoul («Krueger muss das stärkstmögliche Team aufbieten») blieben ohne Einfluss. Krueger: «Ich ziehe meine Linie durch. Das Projekt ‹Olympia 2010» läuft seit der Weltmeisterschaft 2006 in Riga. Der Weg war nicht immer einfach. Aber die Gruppe ist in dieser Zeit zusammengewachsen. Es wird nicht mehr viele Änderungen geben.» Die Gelegenheit, sich aufzudrängen, erhält diese Woche Hnat Domenichelli (33). Der mit einer Tessinerin verheiratete Stürmer von Lugano erhielt im Frühling den Schweizer Pass. si>

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