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wakker-preis und vorbildfunktion

Beispiel Köniz 2005 wurde die Schwarzenburgstrasse in Köniz zur Tempo-30-Zone ohne Fussgängerstreifen umfunktioniert. Die Fakten für den circa 300 Meter langen Strassenabschnitt gibt Gemeinderätin Katrin Sedlmayer wie folgt an: 17000 Fahrzeuge am Tag; in Spitzenzeiten queren 800 Fussgänger pro Stunde die Fahrbahn; der öffentliche Bus verkehrt am Morgen und am Abend im 3-Minuten-Takt. Hinzu kommen ein Altersheim und die Musikschule, die sich in der Nähe der Schwarzenburgstrasse befinden. Dementsprechend gross seien die Widerstände gewesen, als die Gemeinde ihre Pläne zur Aufhebung der Fussgängerstreifen präsentiert habe, berichtet Katrin Sedlmayer. Doch mittlerweile läuft das neue System im siebten Jahr. Erhebungen der Gemeinde hätten ergeben, dass die Anzahl der Unfälle im verkehrsberuhigten Bereich um 30 Prozent zurückgegangen sei. Einen Unfall zwischen Autos und Fussgängern habe es seit der Umstellung überhaupt nicht gegeben. «Niemand möchte mehr zum alten System zurück», sagt Katrin Sedlmayer und verweist auf den Modellcharakter der Schwarzenburgstrasse: «Es kommen Gäste aus Deutschland, Österreich und sogar aus Japan, die sich für das Modell interessieren.» Und auch der Schweizer Heimatschutz würdigte die «vorbildliche Mobilitätsplanung», als er Köniz vor ein paar Wochen den Wakker-Preis verlieh.jez>

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