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Weniger Arbeitslose im März

Die Wirtschaft erholt sich überraschend gut: Die Zahl der Arbeitslosen ging weiter zurück – im Kanton Bern um 882 Personen.

Im Frühlingsmonat März sank die Arbeitslosenquote in der Schweiz von 4,4 auf 4,2 Prozent auf noch 166032 Arbeitslose. Im Kanton Bern ging die Zahl der Arbeitslosen auf 15924 Personen zurück (-5,2 Prozent) im Kanton Freiburg auf 4426 Personen (-9,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote liegt bei 3 Prozent in Bern und bei 3,5 Prozent in Freiburg. «Der Frühling hat den Arbeitsmarkt erreicht», sagt Serge Gaillard, Leiter der Direktion für Arbeit im Staatssekretariat für Wirtschaft Seco. Zwar sei ein Rückgang der Arbeitslosigkeit im Frühling üblich. Doch einen derart starken Rückgang im März habe es seit 2007 nicht mehr gegeben. Im Vergleich zum März 2009 lag die Arbeitslosenquote allerdings noch um 0,8 Prozentpunkte höher. Bau zieht an Für die Entspannung gab es vor allem saisonale, aber auch konjunkturelle Gründe. Wegen der wärmeren Temperaturen entstanden vorab auf dem Bau neue Stellen. Die konjunkturelle Aufhellung widerspiegelt sich darin, dass fast in allen Branchen und Kantonen die Arbeitslosigkeit gesunken ist. Zum ersten Mal seit der Wirtschaftskrise machte sich gemäss Seco die Konjunkturerholung auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Deutlich gesunken ist auch die Jugendarbeitslosigkeit. Bei den 15- bis 24-Jährigen waren 26752 ohne Arbeit. Das entspricht einem Rückgang von 7,3 Prozent (Quote neu: 4,8 Prozent). Wie das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie gestern bekannt gab, zeigt sich auch der Lehrstellenmarkt stabil. Er ist vergleichbar mit 2009. Von der Arbeitslosigkeit besonders betroffen waren – trotz leichter Besserung – auch im März die Ausländer. Bei ihnen betrug die Arbeitslosenquote 8,3 Prozent. Bei den Schweizern lag sie bei 3,0 Prozent. Vorsicht geboten Das Seco mahnt, die aktuellen Zahlen nicht überzubewerten. Zwar sieht es so aus, als ob die Firmen wieder mehr Leute anstellen. Allerdings befinden sich relativ viele Personen in einem temporären Zwischenverdienst. mic/sda>

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