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Wenn der Promi-Coiffeur Kamm und Schere schwingt

Sharon Stone, Marla Maples oder Nelly Furtado:

Christine Schmutz aus Bleiken sitzt beim Coiffeur. Den Salon von Vreni und Ueli Fankhauser in Wangelen bei Heimenschwand kennt sie gut. Dennoch ist die junge Frau leicht nervös. «Ich bin äusserst gespannt», sagt sie und nimmt im Coiffeurstuhl Platz. Nervös ist Christine Schmutz nicht, weil es jetzt um ihre neue Frisur geht. Ewas angespannt ist die Stammkundin im ländlich gelegen Coiffeursalon, weil sich hinter ihr der Promi-Hairstylist Mike Karg ans Werk macht. In der Glamour-Welt der internationalen Hair-Stylisten gilt der Weitgereiste als besonderes Talent und berät Lifestyle-Magazine wie Vanity Fair und Vogue. Zu seinen Kundinnen gehören unter anderem Sharon Stone, Marla Maples oder Nelly Furtado. Kein Plausch übers Wetter «Du hast sehr schönes und volles Haar», sagt der Mann aus der Stylisten-Szene. Im Coiffeursalon Vreni ist man per Du. Sein Werkzeug hat Mike Karg gleich selber mitgebracht. Mit flinken Händen und eigens kreierten Scheren schneidet der versierte Hairsylist Spitzen und Stränchen. Der 40-Jährige Zürcher plaudert dabei nicht übers Wetter. Er erklärt, warum die von ihm kreierte Technik des Trockenhaarschneidens weltweit auf Erfolgskurs ist. «Das Haar wird dabei im natürlichen Fall geschnitten. Die Haarstrukturen bleiben besser erhalten und die Flexibilität für den Coiffeur ist grösser», sagt er. Nicht nur deshalb ist Mike Karg in der Stylisten-Szene von New York, Paris und Zürich gern gesehener Gast. Seine innovative Schnitttechnik unterrichtet er an Fachseminaren. Zudem hat er eine eigene Produktelinie entwickelt und sass in der Jury der Sendung «Supermodel» vom TV-Sender 3+. Mike Karg ist indessen auch bekannt für das, was er nicht tut: «Ich folge keiner Modeströmung und versuche immer einen einzigartigen Stil zu entwickeln», betont der Hairstylist. Lernen vom Meister Weiterentwickeln wollen sich auch Vreni und Ueli Fankhauser. Den Coiffeursalon im ländlichen Wangelen führen die beiden seit 14 Jahren. «Innovation ist bei unseren Kunden gefragt», sagt Vreni Fankhauser. Nicht nur deshalb lassen sie sich das Engagement des Haarkünstlers in ihrem Salon 1700 Franken kosten. Was für die zwölf Models an diesem Tag gratis ist, ist für Vreni und Ueli Fankhauser Weiterbildung. Christine Schmutz jedenfalls ist von ihrem neuen Haarlook begeistert. «Ich fühle mit toll», sagt sie nachdem sich die Nervosität etwas gelegt hat. Stefan Kammermann >

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