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Widerstand

Die Gegner der Vorlage haben sich schon vor Jahren gegen eine Überbauung der Grünfläche rund um das Schloss Holligen gewehrt. Vor knapp 20 Jahren hatte die SP Holligen Erfolg mit ihrer Initiative «Schlossmatte bleibt grün». Die Partei lehnt laut einer Mitteilung das Vorhaben ebenfalls ab, wenn das Gebiet nur teilweise überbaut würde. Auch dies sei ein «massiver Eingriff» in den Grüngürtel. Ein erster Anlauf des Gemeinderats scheiterte 2004 bereits in der Mitwirkung an der Opposition aus dem Quartier. Die Regierung zog die Vorlage zurück. 2009 startete die Stadt einen neuen Versuch. Sie bettete das Vorhaben in eine Gesamtplanung ein und bezog die Bedürfnisse der Anwohnerschaft und der Verbände mit ein. Doch auch bei der neuerlichen öffentlichen Auflage im Herbst 2010 hagelte es 212 Einsprachen. Die Grüne Partei Bern (GPB) bezeichnet die Absicht der Regierung, Wohnungen mit einfachem Standard anzustreben, als «abstimmungstechnischen PR-Trick». Für Stadtpräsident Alexander Tschäppät ist es angesichts dieser Schwierigkeiten logisch, dass die Wohnstadt Bern möglichst breit gefächert weiterzuentwickeln ist. Er führte 36 grössere und kleinere Flecken auf, in denen das Stadtplanungsamt das Terrain bereitet, um dringend benötigte Wohnungen zu bauen.cab>

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