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Wie der Beatles-Song «Hey Jude» an der Orgel klingt

600. orgelmatinee in der stadtkircheMarkus Aellig jubilierte an seiner 600. Orgelmatinee in der Thuner Stadtkirche: Er führte bunt gemischt vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart, von Klassik über Jazz bis Volksmusik. Als Überraschung sang Aelligs Tochter Jolanda Aellig mit ihrem Freund Sacha Brunner.

Am 3. August 1997 startete der Thuner Organist Markus Aellig mit der ersten Orgelmatinee in der Thuner Stadtkirche; gestern fand die 600. Ausgabe dieser Konzertreihe statt. Aellig führte die Besucherinnen und Besucher durch ein bunt gemischtes Programm vom Zeitalter des Barock vor J. S. Bach über den deutschen Meister selber und die deutsche sowie die französische Romantik bis zur Moderne mit Gospel, Jazz, Pop und Folklore. Die Auswahl bewies Aelligs Gabe für grosse Spannweiten: Mit geschicktem Manualwechsel in der bekannten «Echo-Fantasie» von Samuel Scheidt über ein erfrischendes Spiel in Bachs «Toccata in d», zarter Registerwahl in Johannes Brahms «Herzlich tut mich verlangen» bis zur klangprächtigen Romantik von Marcel Dupré – einem Lieblingskomponisten und Berufskollegen Markus Aelligs. Überraschung mit Beatles Geschickt wechselte Aellig zum Gospel und überraschte das treue Publikum mit «Amen». Jazzig swingend ertönten die Orgelpfeifen in «Four Brothers» von Jimmy Giuffre. Und die Überraschung der ausnahmsweise 45-minütigen Jubiläumsmatinee: Tochter Jolanda Aellig sang mit ihrem Freund Sacha Brunner den Beatles-Titel «Hey Jude», vom Vater an der Orgel begleitet. Echt schweizerisch liess der Organist die offizielle Matinee ausklingen. Dass Humoristisches nicht fehlen durfte, bewies Aellig in witziger Zugabe im Streitgespräch zwischen einem Kirchenlied und einem Elefanten.Heidy Mumenthaler >

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