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Wieder mehr Zuschauer

«Wir haben an den 6 Zeltkonzerten publikumsmässig wieder zulegen können. Dafür gabs bei den Kirchenkonzerten einen leichten Rückgang.» Für Christoph Müller, Intendant des Menuhin Festivals Gstaad, ist es in anbetracht der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten nicht selbstverständlich, dass das Festival die Zuschauerzahlen wieder erhöhen konnte. Waren es letztes Jahr insgesamt 19700 Zuschauer, die den Weg zu den Konzerten fanden, so werden es heuer bei rund 45 Darbietungen über 20000 sein. «Der eher zurückhaltende Vorverkauf hatte noch nicht auf diesen Erfolg hingedeutet», so Müller. Die Festivalleitung will den eingeschlagenen Weg, das Festival von innen her zu beleben und mit diesem in die Breite zu gehen, weiter fortsetzen. Die Woche für Amateur- und Jugendorchester lockte insgesamt um die 140 Leute an. Mit den Begegnungen von Roma- und einheimischen Kindern wurde beiden Seiten ein tiefschürfendes Erlebnis ermöglicht. Und auch das Perkussionsthema am Kinder- und Famillienkonzert fand Anklang. Solche Anlässe vermögen laut Müller Junge schon in frühen Jahren für Musik zu begeistern.Nächstes Jahr ist sogar geplant, in der Schreinerei von Chaletbau Matti in Saanen den «Karneval der Tiere» aufzuführen. «Damit wird auf der Suche nach neuen Spielorten auch die Bevölkerung und das Gewerbe einbezogen», sagt Müller. Nächstes Jahr lautet das Motto des Festivals «Fire and Sun» («Feuer und Sonne»). Ein Highlight wird der Auftritt der amerikanischen Sängerin Renée Fleming sein, die zusammen mit dem neuen Festival Orchestra unter der Leitung von Kristjan Järvi Broadway-Stimmung ins Festzelt bringen wird. Eröffnen werden das Festival Katia und Marielle Labèque, die gleichzeitig auch Artists in Residence sein werden. Wieder dabei sein wird auch Sol Gabetta. Die Weltklasse-Cellistin – die sich diesen Sommer eine Auszeit in Gstaad nahm, um sich auf neue Aufgaben vorzubereiten – wird mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Zubin Mehta zum Abschluss des Festivals aufspielen. sp>

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