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Wieder zurück zu Huttwil

AmbulanzenFür Häusernmoos sind heute die Rettungsdienste aus Burgdorf zuständig. Künftig sollen wieder

Minuten können sich wie Stunden anfühlen. Gerade nach einem schweren Unfall wie vor drei Wochen, als nahe Häusernmoos ein junger Eishockeyspieler bei einer Frontalkollision sein Leben verlor. Und es für alle, die vor Ort im Einsatz standen, derart lange dauerte, bis endlich auch die Ambulanz da war. Mit dieser Erfahrung vor Augen stellte Adrian Wüthrich gestern Morgen im Grossen Rat seine Frage. Der SP-Politiker hatte das Problem in seiner Funktion als Gemeinderat und Feuerwehrverantwortlicher in Huttwil mitbekommen: Als seine Leute vor drei Wochen zur Unfallstelle gerufen wurden, erlebten sie hautnah mit, wie viel Zeit bis zum Eintreffen der Ambulanz aus Burgdorf verstreichen kann. Wo doch die Kolleginnen und Kollegen aus Huttwil viel weniger weit gehabt hätten – Wüthrich wollte nun von Gesundheitsdirektor Philippe Perrenoud wissen, wieso das Gebiet um Häusernmoos neuerdings von Burgdorf aus betreut werde. Und nicht mehr wie noch vor ein paar Jahren von Huttwil aus. Im zweiten Quartal Diesem Wechsel liege ein Regierungsratsbeschluss von 2008 zugrunde, gab Perrenoud zur Antwort. In dieser Zeit habe man ernsthaft über die Schliessung des Ambulanzstandortes Huttwil diskutiert. Mittlerweile hätten sich die Rettungsdienste der zwei betroffenen Spitäler aber «auf eine Verbesserung der Versorgung im angesprochenen Gebiet verständigt». Den entsprechenden Beschluss werde die Regierung voraussichtlich im zweiten Quartal dieses Jahres fassen. Häusernmoos wird dann – wie übrigens auch Wasen – wieder Huttwil zugeteilt. skk >

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