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Wiki bekundet im Startspiel gegen Basel/KLH Mühe

1.-Liga-EishockeyWiki-Münsingen konnte sein Auftaktspiel im Sagibach gegen Basel KLH mit 5:2 erfolgreich gestalten. Der Sieg konnte erst in den letzten fünf Minuten gesichert

Es sei eine «Zangengeburt» gewesen, sagte Wiki-Trainer Schweingruber nach der mit 5:2 gewonnenen Partie gegen Basel/KLH. Es sei ein «typisches Startspiel» eben, welches zuerst gewonnen werden müsse. Tatsächlich lief in der Startphase bei beiden Mannschaften nicht viel zusammen. Viele Fehlpässe waren zu verzeichnen. Die 1:0-Führung für die Aaretaler kam dank der dritten Wiki-Linie mit Baumgartner, Hofstetter und Läderach zustande. In der 27.Minute überstürzten sich die Ereignisse. Zwicky hatte für die Gäste einen schönen Angriff zum 1:1 abgeschlossen. Wiki-Goalie Marc Schmid blieb nach dem Treffer bewegungslos liegen. Er musste länger gepflegt und zur Kontrolle ins Spital überführt werden. Der 19-jährige Goalie erlitt eine Hirnerschütterung und klagte über Schmerzen im Nackenbereich. Drei Tore in einer Minute Nach dem nicht unverdienten Ausgleich und der unglücklichen Verletzung des Schlussmannes reagierten die Gastgeber sofort. Gleich nach dem Anspiel brachte Studer Wiki erneut in Führung, und Kormann doppelte zehn Sekunden später nach. Die Gäste aus Basel gaben sich jedoch keineswegs geschlagen und gestalteten das Geschehen ausgeglichen. In der 32.Minute entwischte Routinier Marco Graf und brachte sein Team mit einem Shorthander wieder heran. In der Folge entwickelte sich ein temporeiches Spiel mit mehreren Tormöglichkeiten. Schmid-Ersatz Sebastian Riesterer löste seine Aufgabe gut und verhinderte mit mehreren Paraden einen Ausgleich. Die wenigen Fans in der Sagibachhalle mussten bis zur 55. Minute warten, ehe der Sieg ihrer Lieblinge feststand. Mit einem Doppelschlag von Käser und Studer zog Wiki entscheidend auf 5:2 davon und liess sich die Butter damit nicht mehr vom Brot nehmen. «Die beiden Treffer vom 1:1 zum 3:1 innert zehn Sekunden waren heute entscheidend», sagte Schweingruber. Dies spreche für die Moral seines Teams. Trotzdem komme ihm die 14-tätige Pause bis zur nächsten Partie in Burgdorf gelegen. Am nächsten Samstag sind die Aaretaler spielfrei. «Einige Spieler sind noch verletzt oder nicht ganz fit. Wir müssen auf hohem Niveau trainieren, lernen, die Scheibe schneller zu spielen und mehr zu laufen», meinte Schweingruber. Die Basler hätten sich in dieser Partie gut präsentiert, sagte der Wiki-Trainer. «Sie könnten zum Stolperstein für manchen Gegner werden.» Daniel Martiny>

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