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«Wir müssen kämpfen»

Man müsse für das Saanenland kämpfen, forderte der Präsident Michel Brand an der Generalversammlung der Dorforganisation Gstaad auf. Im

«Wir müssen für unser Saanenland diskutieren und kämpfen», forderte Michel Brand, Dorforganisationspräsident, auf. «Damit wir eine gute Lösung für anstehende Projekte finden.» Er warnte davor, dies in aller Öffentlichkeit zu tun. Er lud ein, bei Fragen und Anliegen zuerst die Dorforganisation zu kontaktieren und nicht in erster Linie den Schritt in die Öffentlichkeit über die Medien zu tun. «So werden wir nicht mehr ernst genommen», so der Geschäftsinhaber weiter. Was ist ein belebtes Dorf? Gottfried von Siebenthal wehrte sich gegen die vielen Anlässe in der Promenade Dorf. «Gerade in der Hochsaison wollen wir Gstaad authentisch präsentieren», erklärte er. Er wurde von weiteren Geschäftsbetreibern unterstützt, diese würden genug Abgaben bezahlen. All die Marktstände und Zeltbetreiber kämen nur während der Hochsaison und profitierten von den anwesenden Gästen, die Gemeinde jedoch erhalte dafür nichts. Dem hielt der Präsident entgegen: «Wir versuchen, mit den Veranstaltern Lösungen zu finden, damit es für alle aufgeht.» Als Beispiel werde der Standort des Zeltes des «Glacier 3000 Run» dieses Jahr wechseln. Letztes Jahr stand es mitten im Dorf und hatte durch die Grösse Opposition ausgelöst. Dieses Jahr soll es in eine Seitenstrasse der Promenade verlegt werden. Christoph Romang plädierte für ein Dorf, das es wieder etwas gemütlicher nimmt – auch mit der Schneeräumung. Problem Spitalstandort «Wann erwacht die Bevölkerung vom Saanenland endlich?», fragte sich der Gstaad Saanenland Tourismus Präsident Andreas Hurni im Zusammenhang mit dem Spitalneubau. Der Gemeindepräsident Aldo Kropf erklärte, dass die Initiative der Saaner Bürger gut gemeint sei. Sie wolle bewirken, dass überhaupt ein Spital in der Region gebaut wird. Die STS Spital AG aber wolle in Saanenmöser bauen, weil sie dort eine Chance sehe, kostendeckend zu arbeiten. In der Initiative wird gefordert, dass in der Gemeinde Saanen kein Land für den Spitalneubau zur Verfügung zu stellen sei (wir berichteten). «Die Situation ist ernster, als viele meinen», ergänzte Kropf. Er befürchtete, dass die STS Spital AG entscheidet, zwei Gesundheitszentren zu betreiben und auf den Neubau in Zweisimmen zu verzichten. Neu im Vorstand Die Dorforganisation schloss das Rechnungsjahr mit Einnahmen von 54017 und einem Minus von 6051 Franken, weil eine grosse Rechnung aus einem vorangegangenen Geschäftsjahr verspätet eingetroffen war. Das Vermögen beläuft sich auf 25180 Franken. Der Präsident wurde mit Applaus wiedergewählt. Der einheimische Geschäftsbetreiber David Schmid aus Saanen ersetzt Rony Ritter im Vorstand. Blanca Burri >

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