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«Wir stehen zu unserer Kirchgemeinde»

Gemeinderatspräsident Peter Stoller ärgert sich über die Einsprecher, die das Projekt verzögern «ohne einen eigenen Nutzen davon zu haben». «Der Gemeinderat steht zu unserer Kirchgemeinde und unterstützt das Bauprojekt, deshalb hat er auch diese Zone in der Ortsplanungsrevision neu umschrieben. Damit helfen wir der Kirchgemeinde.» Von Befangenheit der zuständigen Ressortinhaberin will er nichts wissen. Verfahrensfehler wurden keine begangen. Die Leitung des Baubewilligungsverfahrens wurde nur an den Regierungsstatthalter abgegeben um alle Bedenken der Befangenheit durch die Einsprecher zu eliminieren. Der Kirchgemeinderat hat beim Statthalter den Bauentscheid beantragt und wollte aus verständlichen Gründen nicht warten, bis der Souverän über die Änderungen in Sachen baurechtlicher Grundordnung entscheidet.» Gemeinderätin Barbara Jost (Ressort Bauen und Planen) weist «die unhaltbaren Anschuldigungen» von Casimir Platzer auf das Schärfste zurück. In der Jury waren laut Jost ausgewiesene Fachleute aus der Planung sowie vom Heimat- und Denkmalschutz gewesen: Rudolf Wäfler (Präsident Kirchgemeinderat, Vorsitz); Monika Küenzi (Kirchgemeinderätin), Thomas Steiner (Kirchgemeinderat), Peter Anneler (dipl. Architekt HTL, Thun, Bauberaterobmann Berner Heimatschutz, Regionalgruppe Thun-Kandertal-Simmental-Saanen), Heinz Mischler (dipl. Architekt ETH, Bern, Denkmalpflege des Kantons Bern), Toni Rösti (Bauverwalter) und Kasimir Lohner (dipl. Architekt ETH SIA Raumplaner FSU, Thun, Verfahrensbegleiter). Das Studienauftragsverfahren ist unter der Leitung der Kirchgemeinde mit Begleitung des erfahrenen Planungsbüros abgewickelt worden. Das beste, unauffälligste und zonenkonforme Projekt wurde gewählt. Darauffhin wurde das Projekt der Öffentlichkeit vorgestellt. An der Kirchgemeindeversammlung wurde der nötige Planungskredit bewilligt, zählt die Gemeinde auf. Die Baugesuchsakten wurden anschliessend durch die Kirchgemeinde bei der zuständigen Bauwilligungsbehörde eingereicht und öffentlich publiziert. Casimir Platzer als einer der legitimierten Einsprecher vermutete in den folgenden Einspracheverhandlungen Befangenheit. Die Verfahrensleitung wurde darauf vom Gemeinderat unverzüglich an den Regierungsstatthalter übergeben. Der Statthalter hat nun nach umfangreichen Abklärungen den Bauabschlag erteilt. Zum Entscheid des Statthalters räumt Jost ein, dass in der bestehenden Zone für öffentliche Nutzung des Kirchengrundstückes keine baupolizeilichen Masse festgelegt sind. Dies lässt viel Spielraum und Ermessen offen. Sie betont, dass die heutige Zone für den Bau eigentlich ausreichend sei, dies hat der Statthalter in seinem Entscheid bestätigt. «Mit der aktuell laufenden Ortsplanungsrevision wird diese Zone neu umschrieben, um den speziellen Anforderungen der kirchlichen Bauten gerecht zu werden.» hsf>

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