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«Wir werden rechtliche Schritte prüfen»

Die Könizer SP-Gemeinderätin Katrin Sedlmayer setzt sich weiterhin für die Hochspannungsleitung unter dem Boden ein.

Frau Sedlmayer, was sagen Sie zum Beschluss des Bundesamtes für Energie, dass nur 3,3 Kilometer der Hochspannungsleitung Wattenwil–Mühleberg in den Boden verlegt werden? Katrin Sedlmayer: Damit habe ich nicht gerechnet. Das ist nicht akzeptabel. Dabei verlangte der Grosse Rat in einer überwiesenen Motion von der Berner Regierung, dass sie sich bei den BKW für eine Erdverlegung einsetzt. Sie sind Vizepräsidentin des nationalen Vereins Hochspannung unter den Boden. Was gedenkt der Verein zu unternehmen? Wir werden uns auf politischem Weg einsetzen und gemeinsam mit den lokal betroffenen Menschen und Gemeinden mögliche rechtliche Schritte prüfen. Wird die Gemeinde Köniz gegen den Beschluss des Bundesamtes Beschwerde einreichen? Das wird noch abgeklärt. Können Sie dem Beschluss auch etwas Positives abgewinnen? Positiv ist, dass die Landschaft, die im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung ist, geschützt wird, indem dort die Leitung in den Boden kommt. Und was erachten Sie als besonders negativ? Dass der Landschaftsschutz wichtiger ist als die Gesundheit der betroffenen Bevölkerung. Interview: Laura Fehlmann >

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