Zum Hauptinhalt springen

Wird der Postkreisel umgebaut?

Der Postkreisel im Zentrum von Interlaken soll zu einer Kreuzung umgebaut werden. Dies zumindest plant der Gemeinderat. Zudem informierte er das Parlament unter anderem über den Stand des Hotelprojektes am Höheweg.

Die Sitzung des Grossen Gemeinderats (GGR) Interlaken vom Dienstagabend war geprägt vom Budget 2011 (siehe gestrige Ausgabe) und dem letzten Traktandum «Orientierungen / Verschiedenes» mit dessen zahlreichen Wortmeldungen. Dazu gehörten auch die Ausführungen von Johanna Stähli zu aktuellen Bauvorhaben, darunter dem geplanten Umbau des Postkreisels inmitten von Interlaken. Bernhard Staehelin (SVP) und zehn Mitunterzeichnende hatten in einer Interpellation den Erhalt des Postkreisels gefordert. Die Bauvorsteherin erinnerte daran, dass es sich beim Postkreisel um das erste Projekt handle, das in den Genuss von Zahlungen im Rahmen des neuen Agglomerationsprogrammes kommt (wir haben berichtet). Stähli (SP) wie auch Urs Grossenbacher (FDP) von der Baukommission betonten, dass der Umbau in eine herkömmliche Kreuzung mit Rechtsvortritt aus finanziellen, aber auch strategischen Gründen die einzig richtige Lösung sei. Sie passe zum angestrebten Abbau des Durchgangsverkehrs, wie dies im Konzept Crossbow geplant sei. Weitere an der GGR-Sitzung vermittelte Informationen: Gemeindepräsident Urs Graf orientierte über den Stand des Hotelprojektes auf dem «Des Alpes»-Areal am Höheweg. Der Vertrag mit der HRS AG für die Suche nach Investoren sei bis Frühling 2011 verlängert worden. An einem Betrieb der Anlage seien nach wie vor die Hotelketten Steigenberger und Radisson interessiert. Ebenfalls Urs Graf teilte mit, dass der Erlös von 1,7 Millionen Franken aus dem im März vom GGR beschlossenen Verkauf zweier Grundstücke auf dem Straubhaar-Areal (wir haben berichtet) nicht der Gemeinde, sondern den Industriellen betrieben (IBI) zukommt. Ein externes Gutachten habe dies aufgrund der entsprechenden Besitzesurkunden so empfohlen. Bildungsvorsteher Philippe Ritschard freute sich über das neue Tagesschule-Angebot. Angemeldet seien 46 Kinder, 30 Prozent mehr als 2009, und davon würden jeweils bis zu 32 am Mittagessen teilnehmen. Beat Künzli (FDP) kritisierte die Zusammenarbeit mit der Kantonspolizei, deren bisheriger Einsatz die von der Gemeinde bezahlten rund 500000 Franken nicht rechtfertige und sogar noch zusätzliche private Sicherheitsdienste bedinge. Urs Graf antwortete, dass für Mitte November ein Gespräch über die Einhaltung des entsprechenden Ressourcenvertrages angesetzt sei. Und schliesslich stand auf der Traktandenliste auch die Ersatzwahl in die Sicherheitskommission: Als Nachfolger des zurücktretenden Beat Hassenstein (FDP) wurde dessen Parteikollege Peter Hollinger gewählt.aka >

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch