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Würste aus dem echten Küchenrauch

Der Lützelflüher Metzger Adrian Gygax will seine Würste im eigenen Rauch ausräuchern. Und dafür am Flühlenstalden bauen.

Heute muss Adrian Gygax zu-weilen weite Strecken zurücklegen. Wenn der Metzger aus Lützelflüh seine Würste im Küchenrauch haltbar machen will, fährt er schon mal bis nach Eggiwil. Platz finden seine Produkte zudem auf dem Benzenberg weit hinten im Heimisbach oder in Sumiswald. Künftig möchte Gygax nun auf diese Reisen verzichten. Und weil die Orte zum Räuchern ohnehin immer rarer werden, will er nun seine eigene Rauchkammer realisieren. Lange suchen musste er nicht: Im kleinen, ungenutzten Stallanbau am Restaurant Flühlenstalden, wo er aufgewachsen ist, hat er einen für sein Vorhaben geeigneten Platz gefunden. Hier will der Metzger nun neue Mauern hochziehen und den Raum in verschiedene Kammern zum Aufhängen der Würste unterteilen. In einer Ecke ist die Feuerstelle geplant, im Kamin diagonal gegenüber soll der Rauch abziehen – und auf seinem Weg in die Freiheit eine einzigartige Duftnote auf den Würsten zurücklassen. «Jeder Rauch gibt der Wurst eine andere Identität», sagt Gygax. Für die Kunden wichtig Die Frage, ob die Wurst tatsächlich in einer echten Rauchküche gehangen habe, werde im Laden immer wieder gestellt, erklärt Gygax. Ihm ist es deshalb wichtig, die alte, im Emmental nach wie vor bedeutende Konservierungsart beizubehalten. Von aussen wird sich die Fassade des Restaurants Flühlenstalden nicht verändern. Gygax musste sein Vorhaben nur wegen des Kamins im Anzeiger publizieren lassen. Susanne Graf >

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