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Wunderkind Ricky spielt sich beim «Supertalent» aufs Podest

CastingshowEin Sechsjähriger aus Muri ist besser

Ganz wenig hat gefehlt zum grossen Triumph und zum grossen Preisgeld: Der sechsjährige Wunderpianist Ricky Kam aus Muri bei Bern hat es bei der RTL-Castingshow «Das Supertalent» am späten Samstagabend mit 13,2 Prozent der Zuschauerstimmen auf den sehr guten dritten Rang geschafft. Mehr Zuschauer als für ihn riefen nur für Sänger Sven Müller und Panflötenspieler Leo Rojas aus Ecuador an. Letzterer wurde mit fast 32 Prozent der Zuschauerstimmen Sieger der fünften «Supertalent»-Staffel. Er gewinnt 100000 Euro. Ricky Kam, in weissem Frack und wie immer von Plüschaffe Ching Ching begleitet, begeisterte in der Finalshow Jury und Publikum mit Beethovens «Für Elise». Jurorin Sylvie van der Vaart sagte nach dem umjubelten Auftritt, sie könne stundenlang von Ricky schwärmen. Und sogar Dauermotzer Dieter Bohlen war trotz leichter Kritik zufrieden: «Die Patschhändchen haben am Anfang etwas gewackelt», sagte er. «Aber bei diesem Druck kann man auch von den Grossen nicht erwarten, dass jeder Ton sitzt.» Das sahen offensichtlich auch die TV-Zuschauer so. Perreten macht viele Fehler Nicht gut war dagegen der Auftritt des zweiten Berners unter den zehn «Supertalent»-Finalisten. Jörg Perreten, der Piano spielende Punk aus Lauenen, verpatzte seine Interpretation des Metallica-Klassikers «Nothing Else Matters». «Wer sich sechs- oder siebenmal verspielt, hat in so einem Finale nichts verloren», meinte Dieter Bohlen. Trotzdem kann der «Piano-Punk» stolz auf seine Leistung sein: Für ihn riefen mit 10,6 Prozent am viertmeisten Zuschauer an. Perreten ist damit wie Ricky besser als Zehntausende. Für die fünfte Staffel der RTL-Castingshow hatten sich laut Senderangaben über 42000 Menschen beworben. Fabian Sommer>

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