Zum Hauptinhalt springen

YB mit Start nach Mass im tiefgekühlten Stade de Suisse

FussballGelungener Auftakt für die Young Boys: Das Team von Trainer Christian Gross schlägt Servette mit 3:1. Bei minus 10 Grad wollten nur hartgesottene Fans YB siegen sehen.

Die Young Boys sind überzeugend in die Rückrunde gestartet und holten zwei Punkte auf Basel (0:0 gegen Sion) auf. Beim ungefährdeten 3:1-Heimsieg gegen ein harmloses, chancenloses Servette brillierten die Berner vor der Pause mit zügigen, feinen Angriffen und drei herrlich herausgespielten Treffern. YB hatte sein Kader in der Winterpause kräftig verstärkt, und zwei neue Akteure erzielten die Tore – zuerst traf Matias Vitkieviez ausgerechnet gegen seinen früheren Verein zweimal, danach war Raúl Bobadilla erfolgreich. Der neue Torjäger hatte die ersten beiden Treffer vorbereitet. Nach der 3:0-Pausenführung liessen es die YB-Spieler in eisiger Kälte in der zweiten Hälfte ruhiger angehen. Durch den Wind, der durchs Stade de Suisse blies, fühlten sich die Temperaturen am Sonntagnachmittag ungefähr wie minus 15 Grad an, und doch waren bei 14375 verkauften Karten immerhin rund 8000 Zuschauer im Stadion anwesend. Die meisten Fussballer schützten sich mit langen Hosen, Unterleibchen und Handschuhen gegen die heftige Kälte. Einzig YB-Verteidiger Dusan Veskovac verzichtete auf jeglichen Wärmeschutz. Bevor die Fussballer gestern randurften, hatten die YB-Verantwortlichen gezeigt, welchen Aufwand sie jeweils betreiben, um rund ums Fussballspiel für Sicherheit zu sorgen. 238 Helfer waren gestern im Einsatz. Das Nervenzentrum in Sachen Sicherheit liegt im 4.Stock des Stade de Suisse. Dort, im Führungsraum der Kantonspolizei, werden auf neun Bildschirmen die Bilder von unzähligen Kameras vom Stadion bis hin zum Bahnhof Wankdorf überwacht. Für Sicherheit sorgte im Stade de Suisse gestern auch die Berufsfeuerwehr Bern. Die Feuerwehrleute mussten am Stadiondach Eiszapfen entfernen, die sich wegen des kalten Wetters der letzten Woche gebildet hatten. fdr/joSeite 6, 17+18>

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch