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Zivilschützer sind sehr gefragt

Kander- und Niedersimmental fusionieren im

Die Konzentration ist fortgeschritten: Im Berner Oberland gibt es jetzt noch 9 Zivilschutzorganisationen (ZSO), im Kanton deren 40. Davon sind 30 im Kanton weiträumig einsatzbereit. Peter Rösti vom Amt für Bevölkerungsschutz, Sport und Militär übermittelte den Zivilschützern der künftigen ZSO Niesen seine Wertschätzung. Am Infoanlass in Wimmis taten dies auch Regierungsstatthalter Christian Rubin und etliche Behördenvertreter der involvierten Gemeinden. «Der Kanton verfügt über eine Formation mit 200 Leuten, welche Spezialfunktionen wahrnehmen. Euer Einsatz dient der Katastrophenhilfe – ihr seid aber auch ein wichtiges Element bei der Durchführung von kantonalen und schweizerischen Sportanlässen. In dieser Hinsicht gelangen wir derzeit an unsere Grenzen», erklärte Rösti. Für 26500 Leute zuständig Spiez ist gross genug, um eine eigene Zivilschutzorganisation (ZSO) zu stellen. Die weiteren Niedersimmentaler Gemeinden Därstetten, Diemtigen, Erlenbach, Oberwil und Wimmis haben sich der bisherigen ZSO Kandertal plus (Sitzgemeinde Frutigen mit Adelboden, Aeschi, Kandersteg, Kandergrund, Krattigen und Reichenbach) angeschlossen. Unter dem Namen ZSO Niesen sind sie nun ab dem 1.Januar 2010 auf einer Fläche von 765 Quadratkilometern für den Schutz von rund 26500 Einwohnern zuständig. Reutigen und beide Stocken wechseln wegen der Bezirksreform ins Amt Thun. Zivilschutzpflichtig sind alle Schweizer Männer von 20- bis 40-jährig, die nicht Militär- oder Zivildienst leisten. Sie absolvieren eine Grundausbildung als Stabsassistent, Betreuer oder Pionier. Pro absolviertem Zivilschutztag sinkt ihre Militärersatzpflicht um vier Prozent. «Das Ersteinsatzelement der ZSO Niesen umfasst rund 200 Pflichtige, die im Alter von 20 bis 30 Jahren maximal 14 Tage Dienst pro Jahr leisten können», informierte Kommandant Martin Schmid. Das Ergänzungselement (31- bis 40-Jährige) umfasst zirka 180 Schutzdienstpflichtige. Ihr Einsatz beträgt jährlich maximal 5 Tage. Etwas tun fürs Geld «Ihr kassiert Sold und Erwerbsersatz – das verpflichtet. Ich erwarte deshalb Disziplin und Motivation, ein korrektes Tenü und ein ebensolches Auftreten sowie die jederzeitige Bereitschaft zur Kameradenhilfe», stellte Schmid klar. Am 8.Mai wird sich die Bevölkerung in Frutigen bei einem Tag der offenen Tür über die ZSO-Aktivitäten informieren können. Nebst dem Kennenlernen aller Anlagen ist die überörtliche Hilfe ein Thema. Für die Zeit vom 19. bis 25.Juli 2010 steht die ZSO Niesen für Einsätze im ganzen Kanton in erhöhter Alarmbereitschaft. Die ZSO Niesen steht im Dezember und Januar den Organisatoren der Oberländer FIS-Weltcup-Rennen zur Verfügung. Aber auch beim Ski-Marathon Kandersteg und für gemeinnützige Einsätze in Gemeinden sind die Zivilschützer gefragt. Kader vorgestellt Primär werden die ZSO-Angehörigen für den Katastrophenfall und die Unterstützung/Ablösung der örtlichen Feuerwehren ausgebildet. In Wimmis konnten die Neuen ihre Kleider fassen. Zudem lernten sie ihr Kader kennen. Nebst dem Kommandanten Martin Schmid sind das dessen Stellvertreter René Schranz und Lorenz Kallen sowie Hermann Minnig (Einsatzleiter NST), Michael Germann (Chef Unterstützung), Simon Hari (Stabschef), Orlando Demont (Chef Logistik) und Heinz Spalinger (Chef Kulturgüterschutz). Das Amt des Einsatzleiters Kandertal ist derzeit vakant. Peter Rothacher •www.zso-niesen.ch(ab 1.Dezember) >

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