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Zustand des Guides ist stabil

Der Tourguide, der am Dienstag bei einem Canyoning-Unfall im Saxetbach schwer verletzt worden ist, ist ausser Lebensgefahr.

Der 35-jährige Neuseeländer sei ansprechbar, erklärte der Geschäftsführer der Outdoor Interlaken AG, Philippe Willi, gestern. Nähere Angaben zur Art und Schwere der Verletzungen konnte Willi zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht machen. Der Guide war noch am Dienstag operiert worden, nachdem er sich am Vormittag bei einer Canyoning-Tour durch den Saxetbach schwer verletzt hatte. Auch zum Unfallhergang konnte Philippe Willi gestern keine weiteren Details nennen. Nur so viel: Der Neuseeländer sei vermutlich bei einem Sprung, den nur die Guides durchführten, ausgerutscht und anschliessend auf einem Stein aufgeschlagen. «Sehr wenige Unfälle» «Der Mitarbeiter gehört zu unseren Topguides», konnte sich der Outdoor-Interlaken-Geschäftsführer den Unfall auch mit einem Tag Abstand nicht erklären. Zwar kämen kleinere Bagatellunfälle bei den Guides ab und zu beim Springen oder Abseilen vor. Doch mehr als ein paar Prellungen passierten normalerweise nicht, so Willi. Dennoch wissen sowohl der Arbeitgeber als auch seine Angestellten um die Gefahren, die die Arbeit als Tourguide beim Canyoning mit sich bringt. «Das ist natürlich eine Risiko exponierte Tätigkeit», sagt Willi. «Doch die Guides können das Risiko einschätzen.» Und die Gäste, die vor der Tour ein Formular ausfüllen müssen, würden darüber informiert. Nochmal Willi: «Und bei den Gästen passieren sehr wenige gravierende Unfälle.» Claudius Jezella>

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