Zum Hauptinhalt springen

Leser reagierenRestaurants und Hotels müssen vorsorgen

Meinungen von Leserinnen und Lesern zu aktuellen Themen.

Restaurants waren nun lange geschlossen. Am kommenden Montag dürfen sie unter speziellen Bedingungen wieder öffnen.
Restaurants waren nun lange geschlossen. Am kommenden Montag dürfen sie unter speziellen Bedingungen wieder öffnen.
Getty Images

Zu «Kaum Auflagen für Luftfahrtrettung»

Warum soll die Allgemeinheit geradestehen?

Die Fluggesellschaften leiden stark unter der Covid-19-Krise. Sie haben Geld nötig, um zu überleben. Mein Vorschlag: Alle, die in den letzten zwei Jahren von Billigstflügen profitiert haben, zahlen pro Flug noch 50 Franken an die entsprechende Fluggesellschaft. So könnte das Defizit schnell gedeckt werden, und die 50Franken pro Flug tun sicher niemandem weh, der sich so einen Flug leisten konnte. Warum soll die Allgemeinheit via Staat geradestehen, während die ehemaligen Passagiere – auf Kosten der Umwelt – profitierten? Heinz Brauer, Ittigen

Zu «Die Stadt Bern hofft auf mehr Geld aus Parkkarten-Verkauf»

Nach dieser Zeit werden mehr Schickanen eingeführt

Die Stadt Bern weist zurzeit einen Finanzfehlbetrag von circa 17 Millionen auf. Die Verkehrspolitik von Ursula Wyss, die nur gegen den Autoverkehr gerichtet ist, verschlingt jedes Jahr Dutzende Millionen Franken. Zum Beispiel sollen 30 Millionen für die «Sanierung und Zerstörung» der Monbijoustrasse ausgegeben werden. Grosse Teile des Gewerbes der Stadt kritisieren dies schon lange, aber Ursula Wyss kümmert dies nicht. Auf der Einnahmeseite werden mitder Erhöhung der Parkgebühren die ungeliebten Autofahrer abgezockt. Anstatt das Gewerbe in der Stadt Bern in Zukunft zu entlasten, werden nach dieser schwierigen Zeit noch mehr Belastungen und Schikanen eingeführt.Robert Blatter, Zimmerwald

Nur weil die Schweiz nicht im Chaos versunken ist, ist nun jeder
ein Besserwisser.

Theres Schweizer, Kehrsatz. Zur aktuellen Corona-Situation in der Schweiz

Zu «Held oder Buhmann? Irrelevant, findet Herr Koch»

Feiern wir doch einmal unsere Regierung

Nur weil die Schweiz nicht im Chaos versunken ist und nicht mit Tausenden von Todesfällen konfrontiert war, ist nun jeder ein Besserwisser oder Experte auf dem Gebiet Corona. Die wissenschaftlichen Fakten basieren auf Diskussionen von Forschern und sind gestützt auf Studien. Vieles ist aber immer noch Spekulation – etwa bei der Frage, ob man die Enkel in den Arm nehmen darf. Eine Tatsache bleibt: Wir haben kein wirksames Medikament gegen das Coronavirus. Feiern wir doch einmal unsere Regierung, die nur knapp 30’000 Corona-Kranke in der Bilanz aufweist. Ich möchte wissen, welcher Regierungskritiker vor der Kamera zugibt, dass er die Verantwortung trägt, wenn ein Drittel der Schweizer Bevölkerung schwer erkrankt.Theres Schweizer, Kehrsatz

Zu «Keine Pflicht, aber dringende Empfehlung»

Der Masken-Entscheid ist unverantwortlich

Als ehemaliger Mitarbeiter bei einer Transportunternehmung habe ich Mühe, den Gedankengängen für die nun massgebende Empfehlung in Zügen und Bussen zu folgen. Dieser Branchenentscheid sieht von einer Maskenpflicht ab und formuliert nur eine Empfehlung. Einen nachvollziehbaren Grund gibt es kaum – haben sich doch die Nachbarländer Österreich und Deutschland für ein Obligatorium entschieden. Eigenverantwortung ist gut, aber wo sich in absehbarer Zeit wiederum Tausende von Bahn- und Buskunden auf kleinem Raum begegnen, kaum angebracht. Nachdem sich nun die Frage der Beschaffung von Masken weitgehend gelöst hat, erachte ich den Entscheid als mutlos und unverantwortlich.
Jürg Lauper, Spiez

Zu «Die Schweiz geht auf – nur Senioren bleiben isoliert»

Generationen Vorwürfe zu machen, ist ungeschickt

Von etwa acht Milliarden Bewohnern auf unserer Welt hat sich kein einziger Mensch sein Geburtsdatum selber ausgesucht. Mein Fazit: Man höre auf, Junge und Alte in irgendeiner Weise gegeneinander auszuspielen. Nichts ist schmerzhafter und gleichzeitig ziemlich ungeschickt, als ganzen Generationen Vorwürfe zu machen.Heinrich Megert, Langenthal

Die Jüngeren sollten Masken tragen

Senioren wurden in der Öffentlichkeit von Jugendlichen beschimpft und gar bespuckt. Ich verstehe die Welt nicht mehr. Ich dachte, die älteren Menschen zählten zur Risikogruppe, müssten folglich von den Jüngeren geschützt werden. Folglich sollten die jüngeren Masken tragen, um niemanden anzustecken. Es sind ja nicht die Alten, welche Junge anstecken, sondern umgekehrt. Eine verkehrte Welt.Hans-Rudolf Lüthi, Oberburg

Zur Corona-Pandemie

Restaurants und Hotels müssen vorsorgen

Wenn jemand in eine Wohnung einzieht, so muss er sich ausweisen, ob er das nötige Kapital für die nächsten Monatsmieten hat. Es wäre besser, wenn jemand, der eine Firma oder ein Restaurant gründet, auch ein solches Kapital ausweisen kann, bevor er die Zusage erhält. Das gilt auch für die Arbeiter oder Angestellten. Es ist auch schade, dass sich die Generationen deswegen beschuldigen.
Heinz Zaugg, Bern