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Spezialisierte Ausbildung ist gefragt. In der Finanzbranche mehr denn je.

Der steigende Druck auf die Finanzbranche und das ramponierte Vertrauen in den Bankensektor führen zu einer erhöhten Nachfrage nach spezialisierten und sehr gut ausgebildeten Fachkräften. Die Fernfachhochschule Schweiz (FFHS) trägt dieser Entwicklung Rechnung und erweitert deshalb ihr Bachelor-Studium in Betriebsökonomie mit Vertiefungsrichtungen im Bereich Accounting & Controlling sowie Finance & Banking.

Die Krisen der letzten Jahre haben zu einem tiefgreifenden Umdenken in der Bankenbranche geführt. Gut ausgebildete Betriebsökonomen mit besonderem Fachwissen sind in der Finanzwelt gefragter denn je. Die FFHS richtet ihr Bildungsangebot auf diese Entwicklung aus und bietet Studierenden zusätzliche Spezialisierungsmöglichkeiten in Betriebsökonomie und Business Law, damit sie in der sich wandelnden Finanzwelt Fuss fassen können.

Zwei neue Vertiefungsrichtungen in Betriebsökonomie

Die Themen Finance, Banking & Taxation stossen bei den Studierenden des Bachelor-Studiengangs Betriebsökonomie seit einiger Zeit auf steigendes Interesse. Die vermittelten Kompetenzen sind in der heutigen Wirtschaftswelt in sehr unterschiedlichen Berufsbildern gefragt. Daher hat sich die FFHS für eine stärkere Spezialisierung in diesem Themenkomplex entschieden. „Es ist vom Berufsbild her gegeben, dass die Themen Finance & Banking sowie Accounting & Controlling getrennt sind. Ausserdem ist die Nachfrage nach Fachwissen aus dem Bereich Finance/Banking und Accounting/Controlling deutlich gestiegen. Eine Aufsplittung der Vertiefungsrichtung war somit folgerichtig“, so Désirée Guntern Kreuzer, Studiengangleiterin BSc Betriebsökonomie.

Im Bachelor-Studiengang Betriebsökonomie wurde für das kommende Herbstsemester die Vertiefung Finance, Banking & Taxation in zwei spezialisierte Vertiefungsrichtungen aufgeteilt: Accounting, Controlling & Taxation sowie Finance, Banking & Taxation. Nach dem Grundlagen- und Aufbaustudium, in dem fundierte Fachkenntnisse in allen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre vermittelt werden, können die Studierenden des Bachelorstudiengangs in Betriebsökonomie somit neu aus fünf Vertiefungsrichtungen auswählen: Neben den zwei neuen finanzspezifischen werden auch die Vertiefungsrichtungen General Management, Human Resources Management und Marketing angeboten.

Controller, Finanzanalyst oder Compliance Spezialist

Die neuen Spezialisierungen im Finanzbereich eröffnen den Studierenden klare Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt. Die Vertiefungsrichtung Accounting, Controlling & Taxation vermittelt den Studierenden theoretisch fundierte und praxisrelevante Kenntnisse in der betriebswirtschaftlichen Finanzierungs- und Steuerlehre sowie im finanziellen und betrieblichen Rechnungswesen. Absolventen sind danach unter anderem dazu befähigt in Berufe wie Controller oder Wirtschaftsprüfer einzusteigen. Spezialisieren sich Studierende in Finance, Banking & Taxation, befassen sie sich mit den Grundsätzen und der Funktionsweise des nationalen und internationalen Kreditgeschäfts und eignen sich Kenntnisse der Portfoliotheorie und Finanzanalyse an. Absolventen stehen Leitungs- und Stabsfunktionen in Grossunternehmen sowie KMUs im Bank-, Finanz- und Steuerbereich offen. „Die Gestaltung des Studienangebotes muss sich an der Wirtschaftsrealität orientieren“, so Guntern Kreuzer. „So hat der Ruf nach verantwortungsvoller Unternehmensführung im Sinne einer Corporate Governance in letzter Zeit zugenommen.“ Dazu braucht es juristisches Fachwissen über die spezifische Gesetzgebung und freiwillige Richtlinien der eigenen Branche. Im Weiterbildungs-Studiengang MAS Business Law startet dieses Herbstsemester neu der CAS Compliance & Corporate Governance. Fachkräfte in einer Entscheiderrolle erwerben darin Wissen und Kompetenzen über das Zusammenspiel aus Gesetzen, Verordnungen und freiwilligen Praktiken um Unternehmen verantwortungsbewusst und effizient zu führen.

Praxisnähe und Flexibilität

Wer berufstätig ist oder eine Familie hat und dennoch studieren will, ist auf Ausbildungsangebote angewiesen, die besonders flexibel sind. Das Betriebsökonomie-Studium an der FFHS bietet diese Flexibilität, da 80 Prozent des Unterrichtsstoffs im begleiteten Selbststudium erarbeitet werden. Dazu erhalten die Studierenden Fachliteratur und können moderne Online-Lernplattformen nutzen. Dabei werden sie von Dozierenden unterstützt, die alle selbst in der Praxis tätig sind. Désirée Guntern Kreuzer weiss, dass der Praxisbezug Studierenden und Unternehmen einen Mehrwert bietet: „Studierende können Fallbeispiele aus der Praxis in den Unterricht miteinfliessen lassen und Gelerntes in der Arbeit anwenden.“ Das Bachelor-Studium an der FFHS dauert inklusive Bachelor-Thesis neun Semester und ist mit einer beruflichen Tätigkeit von 80 Prozent gut vereinbar, da es im kombinierten Fernstudium angeboten wird. Neben dem begleiteten Selbststudium findet jeden zweiten Samstag in einem der Regionalzentren der FFHS in Zürich-Regensdorf, Bern, Basel oder Brig Präsenzunterricht statt. Diese Lernmethode bietet maximale Flexibilität und erlaubt es, einen eidgenössisch anerkannten Bachelorabschluss zu erwerben und somit ein Studium parallel zu Beruf, Freizeit und Familie zu absolvieren.

www.ffhs.ch

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