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Der Seco-Ressortleiter ist in Haft

Anfang Woche wurde der unter Korruptionsverdacht stehende Seco-Ressortleiter in Haft gesetzt. Weniger eilig hat man es in anderer Sache.

Nimmt erstmals Stellung zu den Korruptionsvorwürfen im ihm unterstellten Staatssekretariat für Wirtschaft Seco: Bundesrat Johann Schneider-Ammann, hier mit WTO-Direktor Roberto Azevedo am WEF in Davos. (25. Januar 2014)
Nimmt erstmals Stellung zu den Korruptionsvorwürfen im ihm unterstellten Staatssekretariat für Wirtschaft Seco: Bundesrat Johann Schneider-Ammann, hier mit WTO-Direktor Roberto Azevedo am WEF in Davos. (25. Januar 2014)
Denis Balibouse, Reuters
Die Lage spitzt sich zu: Eingangsbereich des Seco-Sitzes in Bern.
Die Lage spitzt sich zu: Eingangsbereich des Seco-Sitzes in Bern.
Keystone
Der verdächtigte Seco-Mitarbeiter steht im Organigramm drei Stufen unter der Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.
Der verdächtigte Seco-Mitarbeiter steht im Organigramm drei Stufen unter der Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.
Lukas Lehmann
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Sehr hohe Priorität scheint man im Wirtschaftsdepartement (WBF) der Untersuchung der Korruptionsaffäre im Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) nicht einzuräumen. Nachdem der TA das Seco vorletzte Woche mit den Vorwürfen konfrontiert hatte, wartete es eine Woche zu, bis es den betroffenen Ressortleiter freistellte und die Bundesanwaltschaft informierte. Dieses Zuwarten stiess bei Michel Huissoud, dem Direktor der Finanzkontrolle, auf Unverständnis: «Ich verstehe nicht, dass niemand Strafanzeige eingereicht hat, als man von den Vorwürfen erfuhr. Das Seco verletzt damit die Anzeigepflicht.»

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