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«Dieser Tunnel genügt unseren Massstäben nicht»

Hier fehlt ein Fluchtstollen: Der Vue-des-Alpes-Tunnel im neuenburgischen Jura. Foto: Keystone

Wie geht es den Schweizer Strassen?

Müssen wir jetzt wie in Genua Angst haben, dass Autobahnbrücken unter uns wegbrechen?

Gibt es denn schon Erkenntnisse der italienischen Kollegen zur Ursache des tragischen Ereignisses?

Wie viel investiert die Schweiz in den Unterhalt der Infrastruktur?

«Nicht alle Kantonsstrassen sind in einem Zustand, der unseren Massstäben genügt»: Astra-Direktor Jörg Röthlisberger. Foto: Keystone

Das sind nur 1,2 Prozent vom investierten Wert der Bauten anstatt 1,5 Prozent, wie es die OECD eigentlich verlangt.

Und jetzt kommen noch 400 Kilometer Kantonsstrassen dazu, welche in das 1850 Kilometer umfassende Nationalstrassennetz integriert werden. Wie sieht es um deren Zustand aus?

Bis wann entsprechen die neuen Strecken den geforderten Sicherheitsvorschriften?

«Bis ins Jahr 2030 soll die Zahl der Toten auf 100 reduziert werden.»

Dann ist das Schweizer Strasseninfrastrukturnetz vollständig sicher.

Bei der Infrastruktur wird die Sicherheit grossgeschrieben, bei der persönlichen Verantwortung des Automobilisten scheint der Trend in die entgegengesetzte Richtung zu gehen: Der Raserartikel wird aufgeweicht, Alkoholwegsperren sind kein Thema mehr. Wie besorgniserregend erachten Sie diese Entwicklung?

Dann nimmt man einen Anstieg von Verkehrstoten und Schwerverletzten in Kauf?

Und wie lautet dieses?