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Erregung im Rotlichtmilieu

Das Tänzerinnen-Sonderstatut im Ausländerrecht soll fallen. Das führt zu kuriosen politischen Koalitionen.

Arbeitsort mit Ausnahmestatus: Sollte die Sonderregelung für Cabaret-Angestellte fallen, dann wären vor allem Thailänderinnen oder Südamerikanerinnen betroffen.
Arbeitsort mit Ausnahmestatus: Sollte die Sonderregelung für Cabaret-Angestellte fallen, dann wären vor allem Thailänderinnen oder Südamerikanerinnen betroffen.
Keystone

Sie heissen Mira, Fernanda oder Alida. Die Damen sind im Jargon des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements «Personen, die sich im Rahmen musikalisch unterlegter Showprogramme ganz oder teilweise entkleiden». Nackte Tatsache ist: Mira, Fernanda und Alida strippen von neun Uhr abends bis vier Uhr morgens im Kings-Club in Zürich, einem Nachtlokal. Jetzt wollen ihnen und ihren rund 2000 Kolleginnen im ganzen Land die Bundesbehörden auch in rechtlicher Hinsicht die letzten schützenden Hüllen entziehen: Sie planen, das Sonderstatut für Cabaret-Tänzerinnen im Ausländerrecht ersatzlos zu streichen.

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