Fedpol legt Pläne für Waffenrecht offen

Die EU hat das Waffenrecht verschärft, wovon auch die Schweiz betroffen ist. Wie genau, erklärt die Chefin des Bundesamtes für Polizei.

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Im März verabschiedete das EU-Parlament eine Verschärfung des Waffenrechts – als Reaktion auf die jüngsten Terroranschläge in Europa. Auch die Schweiz muss als Schengen-Mitglied mitziehen, weshalb Armee-Anhänger schon das Ende des Sturmgewehres zu Hause befürchteten.

Nicoletta della Valle, Chefin des Bundesamtes für Polizei (Fedpol), erklärt nun in der «NZZ am Sonntag»: «Wer ein Sturmgewehr hat, darf das behalten, mitsamt dem normalen 20-Schuss-Magazin.» Zudem verlange die EU nicht, «dass wir ein zentrales Waffenregister schaffen».

Für all jene, die eine halbautomatische Waffe oder nach Ende der Dienstpflicht ihre Sturmgewehr behalten wollen, ändere sich aber etwas: Diese müssten Mitglied eines Schützenvereins sein und regelmässig üben. Waffensammler würden ausserdem angehalten, ihre Waffen sicher aufzubewahren, wozu es gemäss della Valle aber noch neue Bestimmungen benötige.

roy

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