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170'000 Schweizer tranken kontaminiertes Hahnenwasser

In über der Hälfte der Trinkwasserproben wurden Pestizide gefunden – vier Prozent überschritten den gesetzlichen Grenzwert.

Werden Grenzwerte überschritten, müssen Wasserwerke ihr Trinkwasser verdünnen: Wasserreservoir in Opfikon ZH. Foto: Leo Wyden

Werden Grenzwerte überschritten, müssen Wasserwerke ihr Trinkwasser verdünnen: Wasserreservoir in Opfikon ZH. Foto: Leo Wyden

Philippe Stalder@philzvill
Sven Cornehls@sven_corn
Simone Luchetta@SimLuchetta

Wie gut ist unser Trinkwasser? Diese Frage beantworten die Kantonschemiker in einer heute publizierten Studie. Um das Wichtigste vorwegzunehmen: Es sieht nicht besonders gut aus. Mehr als die Hälfte der 296 untersuchten Trinkwasserproben weisen Rückstände von Pestiziden oder deren Abbauprodukten auf. Zwölf davon überschreiten gar den gesetzlichen Grenzwert. Pro Kopf gerechnet, tranken 169'068 Konsumenten (2,7 Prozent der untersuchten Bevölkerung) Trinkwasser, das die lebensmittelrechtlichen Anforderungen nicht erfüllen konnte.

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