Pflegende wollen nicht mehr jedes Mal den Arzt fragen

Parlamentarier suchen einen Kompromiss mit den Initianten. 

Nur wenn ein Arzt die Leistung anordnet, übernimmt die Krankenkasse die Kosten. Foto: Gaëtan Bally (Keystone)

Markus Brotschi@derbund

Die Schweiz bildet viel zu wenig Pflegepersonal aus, um den steigenden Bedarf in den nächsten Jahren zu decken. Darin sind sich der Bundesrat und die Urheber der Initiative «für eine starke Pflege» einig. Deren Forderungen lehnt der Bundesrat jedoch ab, weshalb er die Pflegeinitiative ohne Gegenvorschlag vors Volk bringen will. Gesundheitspolitiker im Parlament zeigen sich jedoch kompromissbereiter – nicht zuletzt, weil sie der Initiative im Volk gute Chancen geben. Bei einem Ja zur Pflegeinitiative würden nach Ansicht von CVP-Nationalrätin Ruth Humbel nicht nur berechtigte Anliegen wie die Aufwertung der Pflege erfüllt. Es kämen auch Forderungen nach besseren Arbeitsbedingungen für eine bestimmte Berufsgruppe in die Bundesverfassung, was nicht angehe.

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