«Zweierticket Sommaruga-Fässler wäre für SP Win-Win-Situation»

Die St. Galler SP-Nationalrätin will in den Bundesrat. Das hat sie in Grabs (SG) bekannt gegeben. Auf den Sport würde sie trotzdem nicht verzichten wollen.

Profilierte Wirtschaftspolitikerin aus der Ostschweiz: Hildegard Fässler. (Archiv)

Profilierte Wirtschaftspolitikerin aus der Ostschweiz: Hildegard Fässler. (Archiv)

(Bild: Keystone)

Matthias Chapman@matthiaschapman

Vorgeschichte: «Ja, natürlich würde mich die Aufgabe, insbesondere das Finanzdepartement, reizen. Aber da gibt es auch noch andere Überlegungen. Etwa, dass ich das Privatleben praktisch aufgeben müsste.» Das sagte die St. Galler SP-Nationalrätin Hildegard Fässler Anfang August in einem Interview mit der «Wochenzeitung». Fässler hatten bisher nur wenige auf dem Plan. Die St. Gallerin hat sich als Wirtschaftspolitikerin einen Namen gemacht und wird auch von bürgerlichen Politikern geschätzt.

Im Gerangel der Regionen um einen Bundesratssitz könnte Fässler eine entscheidende Rolle spielen. Schält sich nämlich heraus, dass bei der FDP der Berner Unternehmer Johann Schneider-Ammann immer mehr die Favoritenrolle übernimmt, könnte es für die Bernerin Simonetta Sommaruga eng werden. Und damit würde innerhalb der SP Platz frei für eine Kandidatin aus der Ostschweiz, zumal sich auch bei den Liberalen Widerstand gegen die St. Galler Justizdirektorin Karin Keller-Sutter formiert.

Am 23. August hat die St. Galler SP Parteitag. Dann erfolgt die Nomination.

    thunertagblatt.ch/Newsnetz

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