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Wegen Überstunden wurde Heinz (60) heimlich überwacht

Ständiger Blick in den Rückspiegel: Wie es ist, vom Sozialdetektiv observiert zu werden. Zwei IV-Rentner erzählen ihre Geschichte.

Sich ständig verfolgt zu fühlen, kann zur Obsession werden: Ein Sozialdetektiv mit Kamera im Einsatz. Foto: Ennio Leanza (Keystone)
Sich ständig verfolgt zu fühlen, kann zur Obsession werden: Ein Sozialdetektiv mit Kamera im Einsatz. Foto: Ennio Leanza (Keystone)

Observation – das klingt technisch, administrativ. Doch es kann auch sehr menschlich werden. Rechtsanwalt Rainer Deecke zeigt ein Bild von einer observierten Person, die auf dem Balkon sitzt und in der Nase bohrt. Daneben der Kommentar des Detektivs: «Nasenhygiene». Rainer Deecke arbeitet in der Kanzlei «Schadenanwälte», er hat es oft mit verunfallten oder erkrankten Personen zu tun, die um eine Rente kämpfen. Auch mit solchen, die heimlich überwacht wurden. Zwei seiner Klienten wollen ihre Geschichte der Zeitung erzählen.

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