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«Alt-Bundesrat Villiger ist zum Grossbanker mutiert»

Nach der jüngsten Attacke von UBS-Konzernchef Oswald Grübel gerät auch Kaspar Villiger in die Kritik. Als Verwaltungsratspräsident lässt er sich zu viel gefallen.

Sollten am gleichen Strick ziehen: CEO Oswald Grübel (l.) und VR-Präsident Kaspar Villiger an der Generalversammlung der UBS am 14. April 2010.
Sollten am gleichen Strick ziehen: CEO Oswald Grübel (l.) und VR-Präsident Kaspar Villiger an der Generalversammlung der UBS am 14. April 2010.
Keystone
Zwei Herzen in einer Brust: Alt-Bundesrat Villiger tut sich schwer als Brückenbauer zwischen der Bank und der Politik.
Zwei Herzen in einer Brust: Alt-Bundesrat Villiger tut sich schwer als Brückenbauer zwischen der Bank und der Politik.
Keystone
Eigene Wege: Bankenchef Grübel macht sich mit Äusserungen in Interviews nicht nur Freunde.
Eigene Wege: Bankenchef Grübel macht sich mit Äusserungen in Interviews nicht nur Freunde.
Keystone
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Das Vertrauen der Öffentlichkeit in die UBS wiederherstellen und eine Brücke zwischen der Politik und der Bank bauen: Diese Erwartungen setzte man in den früheren Finanzminister und Bundespräsidenten, Kaspar Villiger (FDP), als ihn 2009 die Generalversammlung der Aktionäre an die Spitze des UBS-Verwaltungsrates setzte. Die Wahl sollte das Ende der turbulenten Ära Ospel einleiten. Villiger selber hatte im Vorfeld erklärt, er stelle sich als Präsident der UBS zur Verfügung, «aus Pflichtgefühl gegenüber dem Land und seiner Bevölkerung».

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