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Basel denkt über Sexboxen nach

Lokalpolitiker fordern, die Strichzone von Kleinbasel an einen weniger zentralen Ort zu verlegen. Die Behörden sollen prüfen, ob ein Strichplatz nach Zürcher Vorbild eingerichtet werden könnte.

Die Anwohner beobachten genau: Frau vor dem Strassenstrich in Altstetten.
Die Anwohner beobachten genau: Frau vor dem Strassenstrich in Altstetten.
Doris Fanconi
Für die SVP läuft zu wenig: Die Sexboxen in Altstetten.
Für die SVP läuft zu wenig: Die Sexboxen in Altstetten.
Steffen Schmidt, Keystone
Beratung vor Ort: Büro der Organisation Flora Dora .
Beratung vor Ort: Büro der Organisation Flora Dora .
Steffen Schmidt, Keystone
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Das Rotlichtgebiet im Kleinbasel ist zu klein geworden für die ständig wechselnden Prostituierten aus Ost­europa. Um trotzdem genügend zu verdienen, gehen die Frauen immer wieder ausserhalb der Toleranzzone auf Freierfang – und verärgern damit Anwohner und Gewerbetreibende. Der basel-städtische LDP-Grossrat André Auderset fordert jetzt Massnahmen von der Regierung. Als kurzfristige Lösung sollen Frauen, die ausserhalb der erlaubten Zone anschaffen, sofort mit einer Ordnungsbusse bestraft werden. «Die Verzeigungen, die erst nach drei Monaten in Polen oder Ungarn landen, haben keine abschreckende Wirkung», sagt Auderset.

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