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Berner Tag der Wahrheit für SVP, BDP und SP

Im zweiten Wahlgang für den Ständerat kämpfen in Bern drei Schwergewichte um zwei Sitze. Dominiert die bürgerliche Mehrheit den Kanton? Oder holt die SP den Sitz von Simonetta Sommaruga zurück?

Ehemalige Parteifreunde, heute Konkurrenten: SVP-Parlamentarier Adrian Amstutz (l.) und BDP-Ständerat Werner Luginbühl im Bundeshaus.
Ehemalige Parteifreunde, heute Konkurrenten: SVP-Parlamentarier Adrian Amstutz (l.) und BDP-Ständerat Werner Luginbühl im Bundeshaus.
Keystone

Die Kantone Bern und Tessin wählen heute ihre Vertretungen im Ständerat. In beiden Kantonen sind im zweiten Wahlgang noch beide Sitze zu besetzen. In Bern treten mit den Bisherigen Adrian Amstutz (SVP) und Werner Luginbühl (BDP) sowie dem Bieler Nationalrat Hans Stöckli (SP) drei Politschwergewichte an. Die SVP, die bei den eidgenössischen Wahlen am 23. Oktober zu den Verlierern gehörte, muss um ihren Berner Ständeratssitz kämpfen.

Die Avancen der SVP für einen Schulterschluss mit der BDP im zweiten Wahlgang erwiderte die BDP nicht. Sie und die SP beschränken ihre Unterstützung auf ihre eigenen Kandidaten. Die Grünen, die Grünliberalen und verschiedene Umweltorganisationen im Kanton empfehlen neben Stöckli Luginbühl zur Wahl. Die SVP und die FDP unterstützen Amstutz und Luginbühl. Chancenlos bleiben dürfte Josef Rothenfluh von der Gruppierung «Parteifrei», der vierte Kandidat im Rennen.

Lombardi vorne

Im Tessin treten fünf Männer zum zweiten Wahlgang an. Der Bisherige Filippo Lombardi (CVP) dürfte die Wiederwahl schaffen. Eng werden dürfte es zwischen Fabio Abate (FDP), Franco Cavalli (SP) und Sergio Morisoli (Lega/SVP/Indipendente).

Der fünfte Kandidat, Germano Mattei (MontagnaViva), ist als Aussenseiter zu werten. Gelingt Abate der Wechsel vom National- in den Ständerat nicht, wäre dies ein weiterer Sitzverlust der Tessiner FDP im nationalen Parlament. Ihr bisheriger Ständerat Dick Marty ist zurückgetreten.

Die Tessiner Sozialdemokraten hoffen ebenfalls, mit alt Nationalrat Franco Cavalli im Ständerat ihren Sitzverlust in der grossen Kammer ausgleichen zu können. Die Kandidatur von Franco Cavalli war allerdings schon einmal gescheitert, nämlich im Jahr 2007.

SDA/ami

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