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«Blick»-Politressort kommt nicht zur Ruhe

Der Politikchef der «Blick»-Gruppe geht nach eineinhalb Jahren. Auch Ex-«Weltwoche»-Mann Andreas Kunz kehrt trotz der Entlassung eines Widersachers nicht zurück.

René Lüchinger wird neuer Chefredaktor des «Blicks». Er übernimmt die Leitung der Boulevardzeitung per 1. Januar 2014. Der 54-jährige Journalist und Buchautor war bereits Chef der Zeitschriften «Facts» und «Bilanz».
René Lüchinger wird neuer Chefredaktor des «Blicks». Er übernimmt die Leitung der Boulevardzeitung per 1. Januar 2014. Der 54-jährige Journalist und Buchautor war bereits Chef der Zeitschriften «Facts» und «Bilanz».
Keystone
Der Stellvertreter von Chefredaktor Lüchinger wird Andreas Dietrich, der zuletzt für den «Tages-Anzeiger» arbeitete – als Mitglied der TA-Chefredaktion und Publizistischer Leiter der TA-iPad-Ausgabe.
Der Stellvertreter von Chefredaktor Lüchinger wird Andreas Dietrich, der zuletzt für den «Tages-Anzeiger» arbeitete – als Mitglied der TA-Chefredaktion und Publizistischer Leiter der TA-iPad-Ausgabe.
Ringier
Peter Hossli, bislang Autor im Newsroom der «Blick»-Gruppe, wird per 1. November Chefautor und Leiter des neu zu bildenden Autoren-Pools der «Blick»-Gruppe.
Peter Hossli, bislang Autor im Newsroom der «Blick»-Gruppe, wird per 1. November Chefautor und Leiter des neu zu bildenden Autoren-Pools der «Blick»-Gruppe.
Ringier
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Die Wirren um das Politressort von «Blick», «SonntagsBlick», «Blick online» und «Blick am Abend» gehen weiter. Heute wurde bekannt, dass der Ressortleiter Politik, Jürg Auf der Maur, die Gruppe per Januar verlässt und zurückkehrt zum «Bote der Urschweiz», den er bereits in den Neunzigerjahren leitete. Auf der Maurs Kündigung trifft die «Blick»-Gruppe zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Erst Anfang September hat der Verlag Ringier, der die «Blick»-Publikationen herausgibt, den langjährigen Bundeshausredaktor Henry Habegger per sofort freigestellt. Die Entlassung Habeggers erfolgte aufgrund von Meinungsverschiedenheiten mit Auf der Maurs Stellvertreter Andreas Kunz. Kunz war kurz zuvor von der «Weltwoche» gekommen und war der Urheber der aufsehenerregenden Kampagne um den straffälligen Jugendlichen Carlos.

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