Zum Hauptinhalt springen

Blocher und die Moral

Ein Bild in der Sammlung Christoph Blocher steht unter Raubkunstverdacht. Ferdinand Hodlers «Lied aus der Ferne» wurde 1938 unter Zwang verkauft.

Eine gerechte Lösung für beide Seiten? Blocher muss sich vom «Lied aus der Ferne» nicht trennen, doch er tut gut daran, sich mit den Erben zu einigen.
Eine gerechte Lösung für beide Seiten? Blocher muss sich vom «Lied aus der Ferne» nicht trennen, doch er tut gut daran, sich mit den Erben zu einigen.
Wikipedia/Kunsthaus Zürich

Ein Milliardär stellt seine Schätze aus: Im Museum Oskar Reinhart in Winterthur hängen derzeit Spitzenwerke von Hodler, Anker und Giacometti aus der Sammlung Christoph Blocher. Ein Hodler ist aus gutem Grund nicht ausgestellt: das «Lied aus der Ferne». Es ist mit jenem Verdacht belastet, der eine Präsentation heute praktisch verunmöglicht: Raubkunst.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.