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Boni-Regelung nimmt Konturen an

Beide Wirtschaftskommissionen des Parlaments haben sich für eine Boni-Regelung ab drei Millionen Franken ausgesprochen.

Tonangebend: Eine Sitzung im Ständerat.
Tonangebend: Eine Sitzung im Ständerat.
Keystone

Boni über drei Millionen Franken sollen nicht länger als Lohn, sondern als Gewinnbeteiligung gelten. Beide Wirtschaftskommissionen des Parlaments haben sich für eine entsprechende Regelung ausgesprochen.

In der Wirtschaftskommission des Nationalrates (WAK) fiel der Entscheid knapp, mit 14 zu 12 Stimmen, wie die Parlamentsdienste am Dienstag mitteilten. Der Vorschlag stammt von der Wirtschaftskommission des Ständerates: Sie hatte beschlossen, eine entsprechende Kommissionsinitiative einzureichen.

Den Motionen des Ständerates gefolgt

Gemäss ihrem Vorschlag würden Bezüge über drei Millionen Franken als Tantieme qualifiziert. Über diese Gewinnverteilung entscheidet die Aktionärsversammlung. Zudem kann sie nur bei gutem Geschäftsgang ausbezahlt werden.

Unternehmen müssten diese Beträge ferner als Gewinn versteuern und könnten sie nicht als geschäftsmässigen Aufwand abziehen. In diesem Punkt entspricht der Vorschlag zwei Motionen, die der Ständerat in der Sommersession angenommen hatte. Diese lehnte die Wirtschaftskommission des Nationalrates jedoch mit 18 zu 8 Stimmen ab.

SDA/jak

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