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Brot für alle!

Über einen Skandal mit volkswirtschaftlicher Dimension.

MeinungTamara Funiciello

«Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen»: Diese Worte legt man seit rund 200 Jahren der später geköpften Königin von Frankreich, Marie-Antoinette, in den Mund. Obschon sie es nicht so gesagt hat, so ist der Satz doch Sinnbild für das Unverständnis der adeligen Elite gegenüber den Sorgen der Bevölkerung geworden.

Mit einer ähnlichen Ignoranz gegenüber der Realität vieler Menschen argumentieren auch die Gegner der Initiative für mehr bezahlbaren Wohnraum. Denn sie sagen, ohne mit der Wimper zu zucken: «Man muss halt dort leben, wo man es sich leisten kann.» Sprich: Wir haben kein Problem mit überrissenen Mieten.

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