Zum Hauptinhalt springen

Bund schickt doch keine Soldaten in Ebola-Gebiete

Die Schweizer Armee wird nicht in den Ebola-Gebieten Westafrikas eingesetzt. Der Bundesrat wäre dazu bereit gewesen, doch es harzte anderswo.

Kein Einsatz in Westafrika: Divisionär Jean-Marc Halter, Chef des Führungsstabes der Armee, verlässt einen Super-Puma-Helikopter während des World Economic Forum in Davos. (22. Januar 2013)
Kein Einsatz in Westafrika: Divisionär Jean-Marc Halter, Chef des Führungsstabes der Armee, verlässt einen Super-Puma-Helikopter während des World Economic Forum in Davos. (22. Januar 2013)
Jean-Christophe Bott, Keystone

Mitte Oktober hatte der Bundesrat bekannt gegeben, eine Hilfsmission in Liberia mit freiwilligem Personal und Helikoptern unterstützen zu wollen. «In der Zwischenzeit hat sich gezeigt, dass ein Einsatz der Armee mit Helikoptern zur Unterstützung der humanitären Hilfe in Liberia innert nützlicher Frist nicht realisierbar ist», teilten das Aussendepartement (EDA) und das Verteidigungsdepartement (VBS) mit.

Der Grund sei, dass niemand in Liberia die notwendige logistische Unterstützung für einen solchen Einsatz bereitstellen könne. Für den Aufbau der Infrastruktur im Land brauche es zudem auch nicht mehr so viele Lufttransportmittel wie zuvor.

Die Erkundungsmission in Liberia, die dazu diente, das Terrain auszuloten, fand vom 20. bis zum 23. Oktober 2014 statt. In der Schweiz wurden bereits Freiwillige rekrutiert und auf einen möglichen Einsatz in Westafrika vorbereitet. Zudem wurde das nötige Material bereitgestellt.

SDA

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch