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Bund will hochprozentigeren Cannabis erlauben

Hanf soll neu 1 Prozent THC enthalten dürfen. Damit wäre die Schweiz deutlich grosszügiger als die EU.

Juristischer Kniff für die neue 1-Prozent-Grenze: Die Marke definiert nicht die Obergrenze von Faserhanf, sondern die Untergrenze von Drogenhanf.
Juristischer Kniff für die neue 1-Prozent-Grenze: Die Marke definiert nicht die Obergrenze von Faserhanf, sondern die Untergrenze von Drogenhanf.
Keystone

Hanf ist mehr als nur der Stoff, aus dem Kifferträume sind: Die Pflanze mit dem anrüchigen Ruf wird auch für Seile, Kleider, Kosmetika, Öl und vieles Unverdächtige mehr verwendet. Aus diesem Grund ist Hanfanbau in der Schweiz unter bestimmten Bedingungen erlaubt, die nun nach den Vorstellungen des Bundesamts für Gesundheit (BAG) grosszügiger ausgestaltet werden sollen. Gemäss einem gestern öffentlich gemachten Verordnungsentwurf dürfte eine Cannabispflanze künftig bis zu 1 Prozent an THC enthalten, jener Substanz, auf der die Rauschwirkung eines Joints oder Hasch-«Guetsli» beruht. Heute gilt eine Limite von 0,3 Prozent.

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