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Cédric Wermuth zieht es nach Bern

Cédric Wermuth hat die Juso in den letzten zwei Jahren als Präsident geprägt. Der 24-Jährige war so erfolgreich wie umstritten. Im März 2011 tritt er nun von der Spitze zurück. Jetzt lockt Bern.

Sorgte für Furore: Cédric Wermuth rauchte an der SP-Delegiertenversammlung einen Joint.
Sorgte für Furore: Cédric Wermuth rauchte an der SP-Delegiertenversammlung einen Joint.
Keystone

Cédric Wermuth tritt als Juso-Präsident zurück. Wie er eine Meldung der Zeitung «Sonntag» bestätigt, erfolgt sein Rücktritt auf den März 2011. Gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagte Wermuth, die Juso hätten viel erreicht. Die Mitgliederzahlen der Jungpartei seien gewachsen. Die Juso seien fähig, aus eigener Kraft Initiativen durchzuziehen.

Sehr viel sei bei den Juso über seine Person gelaufen. Ein Sesselkleber und eine Identifikationsfigur könnten ab einem gewissen Zeitpunkt die Dynamik behindern.

Seine politische Karriere will Wermuth im Nationalrat fortsetzen. Der 24-Jährige will sich von der SP-Bezirkspartei Baden am 23. September als Kandidat für die Wahlen 2011 nominieren lassen.

Joint am Rednerpult

Die Kür durch die Aargauer Kantonalpartei würde dann am 20. November erfolgen. Wermuth, der auch Vizepräsident der gesamtschweizerischen SP ist, will in Absprache mit der Mutterpartei und den Juso auf der SP-Liste kandidieren.

Wermuth leitet die Geschicke der Juso seit einer Kampfwahl im Juni 2008. Dabei sorgte er etwa an einer SP-Delegiertenversammlung mit einem Joint am Rednerpult für Furore – er warb damit für die Hanflegalisierung. Das brachte ihm ein Verfahren ein.

Ein weiteres Verfahren handelte er sich wegen einer Hausbesetzer-Party in Baden vom Januar 2009 ein. Die Party gegen hohe Mieten in einem leerstehenden Hotel eskalierte.

SDA/bru

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