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CO2 in den Boden statt in die Luft

Rund um Bern liesse sich in grossem Stil CO2 in der Erde verpressen, heisst es in einer neuen Studie der Uni Bern. Das Treibhausgas könnte Jahrtausende eingelagert und so von der Atmosphäre ferngehalten werden.

BZ Grafik: Signer

Atommüll wird gelagert, chemische Abfälle ebenso. Warum also nicht auch das schädliche Treibhausgas CO2? Tatsächlich hat die Industrie bereits Erfahrung damit, das klimaschädliche Kohlendioxid bei der Gas- oder Erdölgewinnung aufzufangen und wieder in den Untergrund zu pumpen. CCS nennt sie das Verfahren, wobei die drei Grossbuchstaben für Carbon Capture Storage, zu Deutsch CO2-Abtrennung und -lagerung, stehen. Mittlerweile gilt das Verfahren bei vielen Experten gar als Möglichkeit, die Erderwärmung zu stoppen. So sagte etwa der Chefvolkswirt der Internationalen Energieagentur vergangenen Monat an der Weltenergiekonferenz in Montreal, dass die CCS-Technik auf jeden Fall benötigt werde, wenn das internationale Ziel, die Erderwärmung nicht um mehr als zwei Grad steigen zu lassen, erreicht werden soll. Die Europäische Union investiert aus diesem Grund Milliarden in die Förderung der Technologie und hofft so, die CO2-Emissionen bis ins Jahr 2050 um mehr als die Hälfte reduzieren zu können.

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