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Corippo will leben

Noch zwölf Menschen wohnen im Bergdorf im Verzascatal. Ein Projekt soll nun den Ort retten. Corippo soll zum Hotel werden.

Wild am Hang. Das Zuhause von zwölf Menschen. Corippo steht seit 1975 unter Denkmalschutz. Foto: Urs Jaudas

Wild am Hang. Das Zuhause von zwölf Menschen. Corippo steht seit 1975 unter Denkmalschutz. Foto: Urs Jaudas

Christian Zürcher@suertscher

Das Dorf ist so klein, dass man dem Nachbarn auf den Teller sieht. Und es ist so gross, dass viele Häuser leer stehen. Zwölf Menschen leben in Corippo. Bloss noch zwölf. Das kleinste Dorf der Schweiz. Überaltert und vom Aussterben bedroht. Corippos Einwohner können es nicht mehr hören – es reicht langsam mit diesem negativen Superlativ.

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