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Das EDA ist kein Stiefkind mehr

EDI, EDA, Burkhalter, Berset: Wer übernimmt heute welches Departement? Franz Steinegger und Helmut Hubacher über die Ämterverteilung im Bundesrat. Und warum das EDA bisher eine Domäne von SP und Romandie war.

Abflug am Flughafen Belpmoos bei Bern: Bundesrat Pierre Graber (vorne) reiste am 4. Mai 1971 als Aussenminister zu Verhandlungen nach Brüssel.
Abflug am Flughafen Belpmoos bei Bern: Bundesrat Pierre Graber (vorne) reiste am 4. Mai 1971 als Aussenminister zu Verhandlungen nach Brüssel.
Keystone
In Ägypten: Aussenminister Pierre Graber besucht in Begleitung seiner Frau den später ermordeten Präsidenten Anwar Sadat. (1. Mai 1973)
In Ägypten: Aussenminister Pierre Graber besucht in Begleitung seiner Frau den später ermordeten Präsidenten Anwar Sadat. (1. Mai 1973)
Keystone
Sorgte mit ihrem Kopftuch-Auftritt im Iran für heisse Diskussionen in der Schweiz: Micheline Calmy-Rey bei Mahmud Ahmadinejad (17. März 2008).
Sorgte mit ihrem Kopftuch-Auftritt im Iran für heisse Diskussionen in der Schweiz: Micheline Calmy-Rey bei Mahmud Ahmadinejad (17. März 2008).
Keystone
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Heute ist es so weit, der Bundesrat entscheidet über die Verteilung der Departemente. Vermutlich wird sich nicht viel ändern, zur Disposition steht das Aussendepartement. Wenn einer wechseln könnte, dann am ehesten noch FDP-Bundesrat Didier Burkhalter. Für seine Partei wäre das eine Rückkehr nach langer Abstinenz: Ganz genau 50 Jahre sind es her, als Max Petitpierre 1961 als Aussenminister zurücktrat. Über die ganzen 16 Jahre Amtszeit war er Vorsteher des Politischen Departements, wie das heutige EDA damals noch hiess.

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