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«Der Ghadhafi-Clan wird sich rächen – und wir werden büssen»

695 Tage verbrachte er in libyscher Geiselhaft. Heute erscheint Max Göldis Tagebuch. Er kritisiert die Schweiz scharf – und erklärt, wie er die schwere Zeit ausgehalten hat.

Max Göldi hat zwei Jahre Gefangenschaft in einem Tagebuch verarbeitet. Video: Simone Rau/Thomas Knellwolf
Simone Rau@simonerau
Thomas Knellwolf@KneWolf

Der Bart von damals, den er selber Bin-Laden-Bart nannte, ist weg. Sein Haar ist grauer geworden. Ansonsten sieht Max Göldi aus wie auf den Fotos vom Juni 2010, als er nach 695 Tagen libyscher Geiselhaft in die Schweiz heimkehren konnte.

Der Freigelassene, um den das Land gebangt hatte, verlas vor den Medien ein Statement und tauchte dann ab, acht Jahre lang. Max Göldi wanderte mit seiner Frau, einer Japanerin, nach Asien aus und begann wieder zu arbeiten.

Jetzt ist er pensioniert und für ein paar Tage zurück in der Schweiz, um zu präsentieren, was er als Geisel hütete wie einen Schatz: sein Libyen-Tagebuch. Die ersten zwei Jahre seiner Frührente hat er mehrheitlich für sein Buch verwendet. «Gaddafis Rache. Aus dem Tagebuch einer Geisel» erscheint heute.

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