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Die CVP und der Listen-Trick

Sie dürfte Rekordhalterin sein: Die CVP Aargau zieht gleich mit 9 Listen in den Wahlkampf. Was bringt das?

Schweizer Meisterin der Unterlisten: Marianne Binder, CVP-Präsidentin im Aargau, zieht mit neun Listen in die Wahlen. Foto: Andrea Zahler

Schweizer Meisterin der Unterlisten: Marianne Binder, CVP-Präsidentin im Aargau, zieht mit neun Listen in die Wahlen. Foto: Andrea Zahler

Sie war auf der Gemeinde in Thun, in Köniz, in Biel, in Bern natürlich. Eine kleine Tour bernois. Ein Anfänger­fehler. «Wir wussten nicht, dass wir die 400 Unterschriften beglaubigen lassen mussten», sagt Claudia Kaiser, Mitgründerin von Die liebe, sehr, sehr liebe Partei, kurz DLSSLP. Um überhaupt zu den Nationalratswahlen zugelassen zu werden, müssen Parteien wie jene von ­Kaiser (erster Punkt im Parteiprogramm: ­«Liebe immer und überall») ein Quorum erfüllen – und das mit beglaubigten Unterschriften. Bis nächsten Montag hat die Satirepartei nun Zeit, ihre bereits ge­sam­melten Signaturen auf den diversen Gemeindeverwaltungen im Kanton Bern zu verifizieren. Sonst war es das mit den Nationalratswahlen.

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