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Die neuen SBB-Züge rollen schon durchs Land

Ende gut, alles gut? Die vier Jahre verspätet gelieferten Intercity-Doppelstöcker von Bombardier werden derzeit getestet.

Gesehen am Bahnhof Zürich-Altstetten: Der neue Doppelstockzug der SBB mit eingepackten Sitzen.
Gesehen am Bahnhof Zürich-Altstetten: Der neue Doppelstockzug der SBB mit eingepackten Sitzen.
Olivier Leu / Newsexpress
Die Bombardier-Züge fallen mit einer markanten Frontpartie auf.
Die Bombardier-Züge fallen mit einer markanten Frontpartie auf.
Olivier Leu / Newsexpress
Rendez-vous in Villeneuve VD: Der Bombardier-Zug trifft auf den Flirt von Stadler Rail.
Rendez-vous in Villeneuve VD: Der Bombardier-Zug trifft auf den Flirt von Stadler Rail.
Flickr
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Nagelneue Züge der SBB sind derzeit auf dem Schweizer Schienennetz unterwegs. Die Doppelstöcker fallen durch ihren glänzenden Anstrich auf. Das Innere ist menschenleer, die Sitze noch in weisse Folie eingepackt.

«Nicht die SBB, sondern die Rollmaterialindustrie testet diese Züge», sagt SBB-Mediensprecher Christian Ginsig. Bevor ein Zug übernommen werde, absolviere er eine Menge an Tests.

«Zulassung verläuft planmässig»

«Seit Monaten laufen Tests mit dem neuen FV-Dosto in Deutschland, Tschechien und auf dem Schweizer Streckennetz», sagt Andreas Bonifazi, Mediensprecher von Bombardier. Man teste derzeit den Zug intensiv. «Deshalb kommt es immer wieder vor, dass Pendler den FV-Dosto auf dem Schweizer Streckennetz sehen.»

Der Zulassungsprozess verläuft laut Bonifazi planmässig. Rund 60 Prozent der Tests seien abgeschlossen. «Wir sind zuversichtlich, dass wir die Zulassung für den kommerziellen Betrieb bis Mitte 2017 vom BAV erhalten.» Auch die Produktion in Villeneuve verlaufe planmässig.

Bonifazi geht davon aus, dass Bombardier den aktuellen Liefertermin auf den Fahrplanwechsel Ende Jahr einhalten kann. «Wir sind zuversichtlich, dass wir der SBB bis zu 23 Serie-Züge abliefern können», sagt Bonifazi. Eigentlich wollten die SBB den neuen Doppelstockzug Ende Dezember 2013 in Betrieb nehmen. Die zusätzlichen Kosten wegen der verspäteten Lieferung der insgesamt 62 bestellten Züge werden den Steuerzahlern laut SBB nicht belastet.

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