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Die perfekte Zielscheibe im Wahljahr

Der Volkswirtschaftsminister steht unter Dauerbeschuss. Dabei macht Johann Schneider-Ammann gar nicht so viel falsch. Und trotz schwieriger Ausgangslage sind seine Chancen für eine Wiederwahl Ende Jahr intakt.

Der viel gescholtene Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann muss sich jetzt als Krisenmanager bewähren.
Der viel gescholtene Wirtschaftsminister Johann Schneider-Ammann muss sich jetzt als Krisenmanager bewähren.
Keystone

Kein anderer Bundesrat bezieht derzeit so viele mediale Prügel wie Johann Schneider-Ammann. «Der isolierte Wirtschaftsminister», titelte am vergangenen Wochenende «Schweiz am Sonntag», «Haue für Schneider-Ammann» der «SonntagsBlick». In eine empfindliche Kerbe schlug die «SonntagsZeitung» – eine Geschichte, die der Sprecher des Volkswirtschaftsdepartements gleichentags ungewöhnlich scharf dementierte. Die alles andere als erbauliche Titelserie liesse sich verlängern: Wer in den vergangenen Wochen Zeitungen durchblätterte, fand zwar viel über Schneider-Ammann, aber nur wenig, worüber sich der Vielgescholtene freuen konnte. Und zu seinem Leidwesen dürfte es in den kommenden Monaten ähnlich weitergehen. Denn der freisinnige Wirtschaftsminister ist aus mehreren Gründen eine perfekte Zielscheibe.

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