Zum Hauptinhalt springen

Die Schweiz, die störrische Gehilfin der Bush-Regierung

Am Ende seiner Amtszeit schrieb der ehemalige US-Botschafter in Bern eine Depesche. Das von Wikileaks veröffentlichte Papier zeigt, wo die Bush-Regierung Einfluss nahm und was sie über die Schweiz dachte.

«US-Schweizerische Beziehungen sind korrekt und herzlich»: Peter R. Coneway auf der Terrasse der Botschaft in Bern, März 2007.
«US-Schweizerische Beziehungen sind korrekt und herzlich»: Peter R. Coneway auf der Terrasse der Botschaft in Bern, März 2007.
Keystone
Mit «ausreichend Anstrengung und Koordination» können die USA den «Schweizer Vorteil» zu ihrem machen, findet der ehemalige US-Botschafter Peter Coneway in einer Wikileaks-Depesche.
Mit «ausreichend Anstrengung und Koordination» können die USA den «Schweizer Vorteil» zu ihrem machen, findet der ehemalige US-Botschafter Peter Coneway in einer Wikileaks-Depesche.
Keystone
Erst die Deklaration des damaligen Bundespräsidenten Pascal Couchepin, die Schweiz werde in Iran keine eigene Agenda verfolgen, habe Calmy-Rey «mundtot» gemacht. (Auf dem Bild sind Couchepin und Calmy-Rey 2008 auf Bundesratsreise in Grimentz).
Erst die Deklaration des damaligen Bundespräsidenten Pascal Couchepin, die Schweiz werde in Iran keine eigene Agenda verfolgen, habe Calmy-Rey «mundtot» gemacht. (Auf dem Bild sind Couchepin und Calmy-Rey 2008 auf Bundesratsreise in Grimentz).
Keystone
1 / 5

Die Depesche, die der ehemalige US-Botschafter in Bern am 2. Dezember 2008 zuhanden des US-Aussenministeriums verfasste, ist für die Schweiz das wohl zurzeit interessanteste Wikileaks-Dokument. Zum Ende seiner zweieinhalbjährigen Amtszeit in Bern schrieb Peter Coneway einleitend: Er hoffe, dass die Beobachtungen seinem Nachfolger hilfreich sein werden, «um unsere Chancen und Herausforderungen beim Umgang mit diesen sehr erfolgreichen, aber oft frustrierenden Alpendemokratien besser zu verstehen».

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.