Zum Hauptinhalt springen

Die schwersten Unfälle der Schweizer Luftwaffe

Das auf dem Schreckhorn verunglückte PC-7-Trainingsflugzeug kann sich in eine Absturzserie von Armeemaschinen einreihen.

Die Absturzstelle am Schreckhorn im Berner Oberland.
Die Absturzstelle am Schreckhorn im Berner Oberland.
VBS/Schweizer Luftwaffe
Der Absturzort konnte lokalisiert werden: Sicht aufs Schreckhorn und Grindelwaldgletscher, gesehen von der Station Eismeer. (Archivbild)
Der Absturzort konnte lokalisiert werden: Sicht aufs Schreckhorn und Grindelwaldgletscher, gesehen von der Station Eismeer. (Archivbild)
Edi Engeler, Keystone
Das PC-7-Team 2015 mit einem Pilatus PC-7 Turbo vorneweg in Aktion in Emmen. (17. April 2015)
Das PC-7-Team 2015 mit einem Pilatus PC-7 Turbo vorneweg in Aktion in Emmen. (17. April 2015)
Anthony Anex, Keystone
1 / 8

Rund sieben Monate nach dem Zwischenfall mit einer PC-7-Fliegerstaffel an der Ski-WM in St. Moritz ist heute eine Maschine desselben Typs auf dem Weg von Payerne VD nach Locarno abgestürzt. Hier die schwersten Unfälle mit Armeemaschinen der letzten 26 Jahre:

12. September 2017: Eine PC-7 der Schweizer Luftwaffe stürzt während eines Trainingsfluges von Payerne nach Locarno im Gebiet Schreckhorn in den Berner Alpen ab. Der Pilot wurde noch nicht gefunden.

17. Februar 2017: Ein Flugzeug der PC-7-Fliegerstaffel der Schweizer Luftwaffe zertrennt an der WM in St. Moritz bei einem Trainingsflug das Zugseil einer SRF-Seilbahnkamera. Die Kamera fällt in den Zielraum und landet im Schnee. Verletzt wurde niemand.

«Ich kann mir nicht erklären, warum das Flugzeug das Kameraseil touchiert hat»: Die PC-7-Showflieger über St. Moritz. (Archivbild)
«Ich kann mir nicht erklären, warum das Flugzeug das Kameraseil touchiert hat»: Die PC-7-Showflieger über St. Moritz. (Archivbild)
Gian Ehrenzeller, Keystone
«Das ganze Team ist schockiert»: Bernhard Müller, stellvertretender Chef der Luftwaffe, an einer Medienorientierung in Emmen. (17. Februar 2017)
«Das ganze Team ist schockiert»: Bernhard Müller, stellvertretender Chef der Luftwaffe, an einer Medienorientierung in Emmen. (17. Februar 2017)
Alexandra Wey, Keystone
GSoA-Sprecher Lewin Lempert findet das eingegangene Risiko bedenklich. (Archivbild)
GSoA-Sprecher Lewin Lempert findet das eingegangene Risiko bedenklich. (Archivbild)
Ennio Leanza, Keystone
1 / 7

28. September 2016: Ein Super Puma der Luftwaffe stürzt auf dem Gotthardpass ab und gerät in Brand. Die beiden Piloten sterben, der Flughelfer wird verletzt.

Retter konnten die Piloten und den Flughelfer noch aus dem Wrack ziehen, bevor es in Flammen aufging: Der brennende Super Puma der Schweizer Armee beim Gotthardpass. (28. September 2016)
Retter konnten die Piloten und den Flughelfer noch aus dem Wrack ziehen, bevor es in Flammen aufging: Der brennende Super Puma der Schweizer Armee beim Gotthardpass. (28. September 2016)
Chris van den Heijkant, Keystone
Die Unfälle der Luftwaffe in den letzten Wochen haben Konsequenzen: Die Flugshow in Luzern ist vom VBS abesagt worden. (10. Oktober 2015)
Die Unfälle der Luftwaffe in den letzten Wochen haben Konsequenzen: Die Flugshow in Luzern ist vom VBS abesagt worden. (10. Oktober 2015)
Pius Koller, Keystone
Ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee an einer Helikopter-Vorführung. (24. Juli 2016)
Ein Super-Puma-Helikopter der Schweizer Armee an einer Helikopter-Vorführung. (24. Juli 2016)
Peter Schneider, Keystone
1 / 34

29. August 2016: Ein F/A-18-Kampfjet zerschellt im Gebiet des Sustenpasses an einem Berggipfel. Der Pilot wird tot geborgen. Der Flugverkehrsleiter hatte eine zu tiefe Flughöhe angeordnet.

Haben Fehler bei der Flugsicherung in Meiringen zum F/A-18-Absturz geführt?
Haben Fehler bei der Flugsicherung in Meiringen zum F/A-18-Absturz geführt?
Skyguide
An diesem Berggrat im Sustengebiet zerschellte der Kampfjet.
An diesem Berggrat im Sustengebiet zerschellte der Kampfjet.
Fritz Lehmann
Für Aviatik-Fans ein schönes Bild: Zwei F/A-18 starten in Genf.
Für Aviatik-Fans ein schönes Bild: Zwei F/A-18 starten in Genf.
Keystone
1 / 28

9. Juni 2016: Ein F5-Tiger-Kampfflugzeug der Patrouille Suisse stürzt beim Training vor einer Flugshow bei Leeuwarden in den Niederlanden ab. Der Pilot kann sich mit dem Schleudersitz retten.

14. Oktober 2015: Eine zweisitzige F/A-18 stürzt im gemeinsamen Trainingsraum mit Frankreich südöstlich von Besançon ab. Der Pilot wird verletzt.

23. Oktober 2013: Im Raum Alpnachstad OW zerschellt eine zweisitzige F/A-18 am Lopper. Der Pilot und der Passagier, ein Arzt des fliegerärztlichen Instituts, werden getötet.

Hier zerschellte der Jet am 23. Oktober 2013: Lopper-Felsen bei Alpnach.
Hier zerschellte der Jet am 23. Oktober 2013: Lopper-Felsen bei Alpnach.
Keystone
Wrackteile auf der Fahrbahn: Spezialisten von Armee und Polizei auf Spurensuche in Alpnach Dorf. (24. Oktober 2013)
Wrackteile auf der Fahrbahn: Spezialisten von Armee und Polizei auf Spurensuche in Alpnach Dorf. (24. Oktober 2013)
Keystone
...die zahlreich erschienen sind (23. Oktober 2013).
...die zahlreich erschienen sind (23. Oktober 2013).
1 / 13

30. März 2011: Ein Helikopter des Typs Super Puma stürzt im Urner Maderanertal während eines Ausbildungsflugs im Nebel ab. Der Fluglehrer und sein Schüler werden schwer verletzt.

12. November 2002: Ein PC-7 kollidiert bei Bonaduz GR mit dem Seil der Luftseilbahn Rhäzüns-Feldis. Zwei Milizoffiziere kommen ums Leben.

12. Oktober 2001: Oberhalb von Cans-Montana VS touchiert ein Alouette-III-Helikopter ein Kabel und geht beim Aufprall in Flammen auf. Die vier Insassen kommen ums Leben.

25. Mai 2001: Bei einem Grenzüberwachungsflug touchiert eine Alouette III bei Delsberg JU ein Kabel und stürzt ab. Der Pilot und drei Grenzwächter werden tödlich verletzt.

14. Oktober 1998: Zwei Trainingsflugzeuge des Typs PC-9 stossen in der Luft zusammen. Während die eine Maschine landen kann, zerschellt die andere bei Oberuzwil SG. Der Pilot stirbt.

7. April 1998: Beim Absturz eines F/A-18-Doppelsitzer-Kampfjets bei Crans VS werden beide Insassen getötet.

Erster Absturz einer F/A-18: Am 7. April 1998 stürzte das Flugzeug der Schweizer Luftwaffe in Crans-Montana ab. Der Unfall im Wallis war der erste tödliche Flugzeugabsturz mit dem neuen Flugzeugtyp, der seit 1997 im Einsatz ist. Beide Piloten kamen ums Leben. (8. April 1998)
Erster Absturz einer F/A-18: Am 7. April 1998 stürzte das Flugzeug der Schweizer Luftwaffe in Crans-Montana ab. Der Unfall im Wallis war der erste tödliche Flugzeugabsturz mit dem neuen Flugzeugtyp, der seit 1997 im Einsatz ist. Beide Piloten kamen ums Leben. (8. April 1998)
Lukas Lehmann, Keystone
Ein Loch gab es nicht - als wäre die F/A-18 in der Luft explodiert. Als Unfallursache gab die Armee eine räumlichen Desorientierung des Piloten an. (8. April 1998)
Ein Loch gab es nicht - als wäre die F/A-18 in der Luft explodiert. Als Unfallursache gab die Armee eine räumlichen Desorientierung des Piloten an. (8. April 1998)
Lukas Lehmann, Keystone
Nur zwei Tage später nach dem Unfall vom 29. August 2016 startet ein F/A-18 Kampfjet auf dem Flugplatz in Meiringen. (31. August 2016)
Nur zwei Tage später nach dem Unfall vom 29. August 2016 startet ein F/A-18 Kampfjet auf dem Flugplatz in Meiringen. (31. August 2016)
Alexandra Wey, Keystone
1 / 8

12. November 1997: Ein Pilatus-Porter PC-6 stürzt bei schlechtem Wetter in der Nähe von Boltigen BE ab. Der Pilot und vier Soldaten sterben.

20. März 1997: Eine Mirage III RS stürzt bei einem Aufklärungsflug im Raum Ste-Croix VD ab. Der Pilot kommt ums Leben.

4. Juli 1996: Ein Kampfjet Tiger F-5E bohrt sich in Schänis SG nach einem unbeabsichtigten Schleudersitzabschuss in den Boden. Der Pilot überlebt.

22. Juni 1994: Ein ziviler Bell-Jet-Ranger-Helikopter stösst am Unteren Mönchsjoch mit dem Fahrwerk eines Super Puma der Armee zusammen und stürzt ab. Ein britisches Ehepaar und der Pilot kommen ums Leben.

15. April 1994: Beim Absturz eines PC-6-Trainingsflugzeugs am Stockhorn bei Thun BE wird ein Werkpilot des Bundes getötet.

27. April 1993: Eine Maschine des Typs PC-6 stürzt im Gebiet des Finsteraarhorns bei Grindelwald BE ab. Dabei sterben der Pilot und zwei mitfliegende Mechaniker.

22. Oktober 1991: Ein Pilot wird bei einem Helikopterabsturz auf dem Flugplatz Dübendorf ZH getötet. Die Alouette III geriet unmittelbar nach dem Start in eine Drehbewegung und schlug auf dem Boden auf.

SDA/sep

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch